„Für alle Autoren, die zweifeln“ – von Umivankebookie

Umivankebookie hat einen wunderbaren Text geschrieben, der so gut wie jedeN AutorIn betrifft, den/die ich kenne. Manche sprechen mehr darüber, manche weniger. Danke, Umivankebookie!

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Liebe Leser,

seit einiger Zeit gehen mir viele Dinge durch den Kopf, die mir als Bloggerin sowohl in Zusammenarbeit mit Autoren, als auch ‚von außen‘ in den Social Media aufgefallen sind und denen ich hier Ausdruck verleihen möchte. Dieses ist der erste Post seiner Art und ich schreibe meine Gedanken so, wie sie mir gerade gekommen sind nieder. Mir ist es wichtig darauf aufmerksam zu machen, denn ich denke nicht, dass ich die Einzige bin, die so denkt. Außerdem gibt es viele Autoren, die sich dieselben Gedanken machen, von denen wir aber kaum etwas wissen, da sie es in den wenigsten Fällen ansprechen.

Ich habe beobachtet, dass viele AutorInnen, die großartige Bücher schreiben, viel an sich selbst und ihrer Arbeit zweifeln, das bis hin zur Aufgabe ihrer Leidenschaft zu Schreiben führen kann. Das finde ich sehr schade, denn sie erschaffen fantastische Welten, sie schreiben so wundervoll, aber weil die Verkaufszahlen…

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Der zuckende Mauscursor und die Katze vor dem Bildschirm

Wer zu Hause arbeitet, muss sich mit allen Vor- und Nachteilen auseinandersetzen. Unter anderem mit der Präsenz seiner liebsten Haustiere.

Meine Erfahrung mit Katzen, ihrem Charakter und ihren Eigenheiten habe ich zuletzt in der „Die Drachen von Talanis“-Novelle „Lisbeth“ eingearbeitet, die Juni/Juli  2017 als eBook erscheinen soll.

Das Katzenvieh und der Schreiballtag

Vor ungefähr drei Monaten entdeckte Agathe, dass sich der Mauszeiger auf dem Bildschirm bewegt. Das erschwert mir seither meinen Autorenalltag. Denn Agathe, meine Katze, verdeckt nicht nur größentechnisch perfekt den Bildschirm, sondern besitzt auch noch die Ausdauer, jedes Mal wieder den Schreibtisch zu erklimmen.

Ich bin eine Chaotin, wobei ich mich eher als eine geregelte Chaotin bezeichnen würde. Unter meinen die waagrechten Oberflächen bedeckenden Häufchen herrscht eine gewisse Ordnung. Agathe liegt am liebsten links von meiner Tastatur, auf meinem zur Seite gelegten Zeichenmaterial. Wenn sie müde wird, beginnt sie zu blinzeln, ihr Kopf sinkt herab und belegt die Hochstelltaste. Schiebe ich meine Hand darunter, bedeckt sie mich mit dem Äquivalent eines katzischen Stirnrunzelns. Ihr würde jedoch nicht in den Sinn kommen, sich zu erheben. Hier will schließlich ich etwas von ihr. Und verdammt, diese Tastatur, die gehört schließlich ihr!

Ich glaube nicht, dass Agathe der Computer per se anzieht. Vielmehr sind Katzen keine Einzelgänger, wie es ihnen oft vorgeworfen wird. Sie schätzen Gesellschaft. Während meines Urlaubs fiel mir immer wieder auf, wie sich die Katzen der Nachbarschaft morgens und abends in der Dämmerung an verschiedenen Plätzen versammelten.

Auch meine Katzen suchen Gesellschaft. Da ich viel Zeit am Computer verbringe, suchen sie dort meine Nähe. Wenn meine Mutter im Garten arbeitete, liefen meine Katzen ihr immer dort hinterher. Dabei versuchten sie immer den Anschein zu erwecken, sie wären zufällig anwesend– saßen neben dem Blumenbeet und schleckten sich die Zehen, oder schlichen unauffällig zwischen den Oleandertrögen umher. Liegen sie irgendwo im Weg, scheinen sie einem das Gefühl vermitteln zu wollen, sie selbst wären zuerst da gewesen. Das unterscheidet sie dann wohl doch vom gemeinen Haushund.

Katzen erwecken gerne den Anschein, als wären sie schon immer da gewesen.

Das Zucken des Mauscursors, die wachsende Zeile – neurierig folgt Agathe den Bewegungen auf dem Bildschirm. Für sie besitzt er eine Art Eigenleben. Wenn sie nur lang genug mit der Pfote auf den Bildschirm tapst, dann, ganz sicher – wird sie den Cursor irgendwann erwischen. Beim Schreiben sorgt das manchmal für Ärger, manchmal für auflockernde Momente. Möchte die Katze Futter, muss früher oder später die Arbeit unterbrochen werden. Sie miaut nicht. Viel mehr schmust sie mich zu Tode. Dabei streicht sie mir unaufhaltsam über das Gesicht, bis ich irgendwann die Nerven verliere, die Katze nehme und rufe: Du weißt, ich liebe dich, aber du gehst mir grad unglaublich auf die Nerven! Hilft nix. Kriegt sie kein Futter, kriegt der Autor nicht die Sicht auf den Bildschirm zurück.

Hat sie genug von alledem, klettert sie auf die Rückseite meines Arbeitssessels. Dort döst sie weiterhin vor sich hin. Im Winter wärmt sie damit wunderbar meinen Nacken. Im Sommer, wenn es in meiner Dachgeschosswohnung unglaublich heiß wird, fühlt es sich in etwa an, als säße man bei der größten Mittagshitze mit einer Fellboa im öffentlichen Bad.

 

Meine zweite Katze, Elsa, ist weniger computeraffin. Dass der Bildschirm zu ihrer Belustigung dient, hat sie noch nicht herausgefunden. Ihre Streicheleinheiten holt sie sich trotzdem hin und wieder ab, sucht Schutz auf meiner Schulter. Manchmal belegt sie meine Schoß, während ich schreibe. Zuletzt hatte Elsa einen Spezialeinsatz als Losfee (siehe Bild unten).

Die lieben Viecherlis wären aus meinem Alltag, egal ob nun als Autorin oder nicht, nicht wegzudenken. Natürlich könnte ich mich beschweren, dass sie mir im Weg sitzen. Doch ihre Nähe, der ruhige Herzschlag, die sanfte Zärtlichkeit, die sie dir zukommen lassen, beruhigen mich und erfüllen mich mit einer tieferen Form der Zufriedenheit. Wenn ich mal abhebe oder in den virtuellen Welten zu versumpfen drohe, holen sie mich zurück auf den Boden der Tatsachen. Eine warme Katze auf dem Schoß, das sanfte Vibrieren durch deine Hand – ihre Zufriedenheit für das Einfache wird zu der meinen.

Wenn ich also wieder mal über Rankings, Rezensionen oder meinem Manuskript verzweifle, gibt es nichts Besseres, als sich einen Moment mit einem Tier zu nehmen. Denn dann erkennt man, dass die Dinge, die einen glücklich machen, eigentlich ganz einfache sind.

 

Ihr wollt etwas über den Autorenalltag und die Haustiere anderer AutorInnen erfahren? Schaut doch hier vorbei:

 

Catalina Cudd – „Sabber in der Tastatur“:

(Ausschnitt) „… Die Frautorin blickt stirnrunzelnd auf den Bildschirm und liest: >>>>>>>>>>>>>>>, gefolgt von einem Cursor, der penetrant am linken Bildschirm hängt und sich nicht ins Textfenster bewegen lassen will, egal wie wild sie über das Trackpad des Laptops wischt.
Der Mann schaut ihr über die Schulter und murmelt was von: »Ich verstehe ja nix von Literatur, aber ich prophezeie mal, ein Roman, dessen Text aus lauter liegenden Vs besteht, könnte es schwer haben, sich auf dem Markt zu behaupten. Sind die Vs umgekippt oder hat das eine künstlerische Bedeutung, für die ich noch nicht besoffen genug bin?«“

 

Lisa Skydla – „Viecher! – Autoren und das liebe Vieh“

(Ausschnitt) „… Meine Viecher in der Reihe „Wild Things“ haben es da natürlich viel besser, die verwandeln sich nur, wenn es passt. Das ist schon praktisch oder? Einfach mal so in die Haut eines Geparden oder eines Jaguars zu schlüpfen stelle ich mir schon toll vor. Wenn man dann keine Lust mehr auf Tier-Sein hat, dann wird man eben wieder Mensch! …“

 

Margaux Navara – „Von Katern und Katzen und sinnvollem Leben an sich“

(Ausschnitt) „… Wir rufen ihn Katze. Einfach so. Nur: Katze.
Dass das ein wirklich perfider Witz ist, erkennt er natürlich nicht. Weil er nämlich gar kein ganzer Er mehr ist. Sex ist für ihn nur ein sinnloses Wort. Kann er nicht. Hatte er noch nie. Wird er nie ausprobieren können. …“

Erzählung zu Blue Scales – Drachenmond-Anthologie

Auch ich bin mit von der Partie – meine Erzählung in der Anthologie „Wenn Drachen fliegen“ entführt euch in die Vergangenheit von Christies Ziehvater und dessen verbitterter Mutter Pheng …

Hallo meine Lieben,

Möglicherweise hat der/die Eine oder Andere unter euch meinen Roman „Blue Scales – die Drachen von Talanis“ gelesen und möchte gern mehr über die Familie Song erfahren. Auf meiner Facebook-Seite hatte ich vor einigen Monaten eine Umfrage gemacht, wer oder was euch abseits der Haupt-Storyline interessieren würde. Viele meinten, die Großmutter bzw. Hintergründe zu Christies Ziehvater wären spannend. Daraus hab ich nun eine Erzählung geformt, die in der

Kurzgeschichten-Anthologie „Wenn Drachen fliegen“

beim Drachenmond-Verlag erschienen ist.

€2,99 https://www.amazon.de/dp/B06XX4BLTY

Brave Boys – eine „Die Drachen von Talanis“-Erzählung

Die Erzählung „Brave Boys“ behandelt eine Kindheitsepisode aus dem Leben von Christies Ziehvater, dem Roten Drachen Long Song, sowie dessen Bruder Thien und ihrer gemeinsamen Mutter Pheng. Auch Großmama Pheng hatte es nicht immer leicht. Allzu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten …

Natürlich sind auch noch zahlreiche andere AutorInnen mit Erzählungen zu ihren Drachenmond-Büchern in der Anthologie enthalten, die nur als eBook erhältlich sein wird, da es sich dabei um einen Schinken epischen Ausmaßes handelt …

So u.a.: Marion Hübinger, Sarah Adler, Marlena Anders, Alexandra Fischer, Laura Labas, Asuka Lionera, Mirjam H. Hüberli, Julia Dessalles, Liane Mars, Alexandra Fuchs, Salome Fuchs, Ana Woods, Anne-Marie Jungwirth, Christelle Zaurrini, Christian Handel, D. B. Granzow, Emily Thomsen, Helena Gäßler, J. T. Sabo, Julia Adrian, Julia Seuschek, Julianna Grohe, Lillith Korn, Linda Schipp, Lisa Rosenbecker, Mareike Allnoch, Marie Graßhoff, May Raven, Nica Stevens, Nina MacKay, Sarah Nisse, Teresa Kuba, Ava Reed, Charlotte Zeiler, Elke Thomazo, Kerstin Ruhkieck, Olivia Mikula, Sandra Florean

Der Erlös des eBooks kommt dem Stand auf der Frankfurter Buchmesse zugute – damit wir alle mehr Platz haben. Ich würde mich freuen, wenn ihr im Herbst 2017 bei uns vorbei schaut!

LBM 2017 – Von Dracheneiern, Drachennächten und Drachengeflüster

Wie viele Leute gehen schon auf eine Buchmesse? So viele, dass Autorin Katharina V. Haderer bei der Anfahrt fast nicht mehr in den Zug-Wagon gepasst hat …

Bücher sind ja nicht wirklich dafür bekannt, körperlich zu erschöpfen. Nach der Buchmesse weiß man, hierbei handelt es sich um ein gemeines Vorurteil. Ich sitze mit winzigen Augen an meinem Computer. Die Leipziger Buchmesse war ein gigantisches Spektakel, das ich nicht hätte missen wollen.

Wo soll ich beginnen? Am besten mit BÜCHERN:

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Copyright by Astrid Behrendt, Drachenmond-Verlag

Aus dem Drachenei geschlüpft

Gleich beim ersten Blick schlich es sich in mein Herz, ich war verliebt auf einen Blick – und zwar die Neuauflage vom „Herz im Glas“! Mein eigenes Herz (heute mal nicht im Glas) machte richtig einen Satz, als ich endlich durch die gedruckten Seiten blättern konnte – mit den Innengestaltungen und der Schrift ist es so verdammt schön geworden, ich kann euch gar nicht sagen, wie begeistert ich bin 🙂 Das Drachenei am Foto war übrigens ein Geschenk auf der LBM – es ist handgemacht und passt perfekt zum Buch, ist es nicht herrlich?

Mein Drachenmond-Verlagsstand hatte eine wunderbare Position neben der Fantasy-Leseinsel, sodass man auch immer wieder den Lesungen lauschen konnte. So konnte ich sowohl bei Kai Meyer reinhören, der aus seinem „Krone der Sterne“-Roman vorgelesen hat, als auch Nica Stevens, die aus ihrem neuen Buch „Hüter der fünf Leben“ vorlas, der frisch zur Buchmesse erschienen ist.

Die LBM ist ja ziemlich riesig, ich hatte ein bisschen das Gefühl, durch die gigantischen Komplexe eines riesigen Raumschiffes zu stapfen, bis endlich dort ankam, wo ich hinwollte. Auch in die Cosplay-Halle bin ich gewandert – so etwas hab ich noch nie gesehen! Hunderte, wenn nicht tausende Cosplayer, ein Kostüm aufwendiger als das nächste – Djafar aus Aladdin, Arielle, Zack von FFVII, Luffy aus One Piece, ein Ballkleid aus Buchseiten – man konnte sich wirklich nicht sattgucken. Eine Cosplayerin hab ich bei ihrem Mittagessen gestört … ihr wisst vielleicht, ich bin ein Witcher-Fan, und wenn Cirilla meinen Weg kreuzt, brauch ich ein Foto mit ihr!

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Signierstunden waren natürlich auch angesagt, Samstags platzte der Stand aus allen Nähten – so viele LeserInnen kamen vorbei, um uns zu besuchen und die eine andere Signatur abzustauben. Hier habe ich Laura Labas erwischt, als sie sich die Finger wund signierte. Bei ihr erschien soeben der zweite Teil zu „Ein Käfig aus Rache und Blut“ namens „Ein Thron aus Knochen und Schatten„.

Sternenkleider in Drachennächten

Abends ging es dann eilig weiter zur Drachennacht, Marie Graßhoff (Autorin von Kernstaub und bald auch „Die Schöpfer der Wolken“ hatte dafür das DaCapo-organisiert und gemeinsam mit anderen wahnsinnig tolle Arbeit geleistet, damit alles über die Bühne gehen konnte. Die Gäste kamen pünktlich wie zur Eieruhr, und alle waren so wahnsinnig lieb! Unser EC-Gerät hat gesponnen, und jeder Einzelne war so wahnsinnig verständnisvoll und lieb… der Drachenmond-Verlag hat einfach super Fans, alle lässig und entspannt. Ober-Drachenmama Astrid hatte ein wundervolles Sternenkleid an, in dem sie moderierte, und so viel ich mitbekommen hatte, hatten alle eine schöne Zeit! ❤

Links oben seht ihr Foto-Props, die ich für die Drachennacht gebastelt habe, gemeinsam mit Julianna Grohe, der Autorin von der „vierten Braut“, mit der ich auch rechts unten auf dem Foto zu sehen bin. Des Weiteren darauf: Astrid Behrendt, Verlagsleiterin und Drachenmama, und Julia Adrian, Autorin von „Die 13.Fee“ und soon to come „Winters zerbrechlicher Fluch„. Links unten: Ein Großteil des Verlagsteams, das bei der Drachennacht mitgewirkt hat!

Der letzte Tag, der Sonntag, bestach als „Familientag“ durch einige Erholungsmomente, in der sich AutorInnen dem Signieren für den Verlagsshop widmen konnten. Nach und nach brachen die ersten Leute auf und machten sich auf den Heimweg – mit Auto, Bus, Zug und Flugzeug.

Ein paar Fotos konnte ich noch knipsen, bevor auch ich den Heimweg antreten musste – links oben zu sehen mit Alexandra Fuchs, Autorin der „Straßensymphonie“, darunter mit Autorin Mirjam Hüberli, deren „Rebell“ für den besten Internationalen Roman beim Phantastik-Preis nominiert ist, anschließend Nica Stevens, Autorin der „Verwandte-Seele-Trilogie“ und Rica Aitzetmüller, Coverdesignerin von u.a. „For Good“.

Ein Dank an all das Drachengeflüster

Was soll ich sagen? Es war einfach eine tolle Zeit. Und jeder aus dem Verlag stimmt da mit ein. Es waren Power-Tage, die uns viel abverlangt haben – aber auch so viel gegeben. Es ist einfach wunderbar, Gleichgesinnte zu treffen, oder jemanden, der genau DEIN Buch in den Händen hält, und beschließt, Cover, Klappentext und Verlagslogo eine Chance zu geben. Die Drachenmond-Fans sind es, die den Verlag groß machen. Es war so schön, die vielen Drachenflüsterer kennenzulernen und mal die Gesichter zu den Facebook-Namen zu sehen.

Alle, die mich vielleicht sehen wollten aber verpasst haben – ich hoffe, im Herbst wieder in Frankfurt mit von der Partie zu sein und freue mich auf euch!

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Das Verlagsteam beim Drachenmond-Stand, Foto von Christelle Zaurrini

Am Rückflug war ich auch noch in guter Gesellschaft – die Stunde flog nur so dahin (flog … hahaha, was für ein Witz! Denn Autorin Madeleine Puljic (Das Herz des Winters) und Susanne Ertl (Schneestern) waren ebenfalls am Heimweg Richtung Wien.

„Das Herz im Glas“ im neuen Gewand!

Eine tolle Chance für mich und ein ganz besonderes Buch – „Das Herz im Glas“ erscheint im neuen Gewand im Drachenmond-Verlag.

Endlich darf ich den Schleier lüften – meine Erstveröffentlichung, „Das Herz im Glas“ wird in meinem Verlag neu aufgelegt!

„Das Herz im Glas“ ist mein Herzensbuch (was für ein Wortspiel) – nicht, weil es das erste Buch ist, das ich geschrieben habe, sondern das erste, das ich für gut genug empfunden habe, es an die Öffentlichkeit zu entlassen. Für mich und das Buch ist die Wiederaufnahme eine tolle Möglichkeit. Vor 2,5 Jahren kannte mich noch niemand – ich hoffe, dass ich heute vielleicht den einen oder anderen Neuleser dazugewinnen kann, mit einem Buch, das für mich noch immer eine kleine Kostbarkeit ist.

Es gibt einige LeserInnen, die mich nach einem zweiten Band gefragt haben. Durch die Neuveröffentlichung kann dieser Wunsch in greifbare Nähe rücken. Mein Herz ist schon ganz dort, hat angefangen seitenweise Notizen zu verfassen und die Handlung, die in meinem Kopf schlummert, wieder aufleben lassen. Ich hoffe, dass die Neuveröffentlichung genügend Leute erreicht, damit ich den zweiten Band zu schreiben beginnen kann! Drückt mir die Daumen!

Eine besondere Hommage von meinem Designer Alexander Kopainski, der das Originalmotiv übernommen und magisch in Szene gesetzt hat. Danke!

Anbei noch der Klappentext:

Ein Prinz ohne Königreich. Ein Mädchen ohne Namen. Eine Stadt ohne Moral.

Auf der Suche nach einem Mörder brechen der Drachenjäger Caedes und seine Schwester Aenne zur sagenumwobenen Stadt Terra Talioni auf. Die Spuren des Schlächters, der menschliche Organe für finstere Blutmagie missbraucht, führen die Geschwister von den Elendsvierteln der Purpurnen Märkte bis hin zu den Klippenvillen der höchsten Aristokratie. Das Netz aus Intrigen reicht weit – und Caedes muss bald erkennen, dass er mehr zu verlieren hat, als ihm lieb ist: sein Leben, seinen Verstand und nicht zuletzt auch sein eigenes Herz.

Liebe im Kopf: Die liebsten Liebespärchen in Büchern

Beim Schreiben und Lesen fliegen auch mal die Funken: Über das Prickeln von Liebesgeschichten zwischen den Seiten – aus Sicht der AutorInnen oder LeserInnen.

Valentinstag naht. Manche haben etwas vor, manche nicht – aber darum soll es hier ausnahmsweise nicht gehen! Heute möchte ich auf besondere Art und Weise Romantik in euer Heim bringen: Liebe AutorInnen-KollegInnen haben mir nämlich verraten, welche Liebespärchen zu schreiben ihnen ein besonderes Prickeln entlockt hat! In diesem Rahmen möchte ich ein Projekt vorstellen, das gern auch Nachahmer finden kann:

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Unter dem Motto „dein liebstes Liebespärchen“ gilt es, diejenigen Love-Interests, Liebestriangles, unglücklichen oder glücklichen Romanzen vorzustellen, die euch nicht loslassen – welcher Roman hat euch mit seinem Liebesplot so richtig gefesselt, egal ob selbst geschrieben oder von eurem Lieblingsautor? Welchen Filmkuss könntet ihr euch auch hunderte Male ansehen? Am Ende des Beitrags findet ihr auch einige Banner, die ihr gern dafür verwenden könnt (die verwendeten Bilder und Schriften sind auf Websites & Co. rechtlich nutzbar), ich freue mich natürlich, wenn ihr auf den Originalbeitrag verweist 🙂 .

Und nun direkt zu den Damen, denen es oftmals gelingt, mit nichts anderem als einer Computertastatur die Herzen ihrer LeserInnen höher schlagen zu lassen – denn wie wir alle ahnen:

Erotik beginnt im Kopf!

Lest also über die schönsten Schreiberlebnisse in Liebesdingen der Autorinnen Julia Dessalles, Sandra Florean, Julianna Grohe, Marion Hübinger, May Raven, Christelle Zaurrini und Charlotte Zeiler …

Viel Freude beim Lesen!


 

Julia Dessalles: Ruby & Kai ❤

dessalles„Versuch nur nicht zu sabbern? War der Typ denn vollkommen übergeschnappt? Sie hasste ihn aus tiefstem Herzen, wie er da so entspannt lehnte und darauf wartete, dass sie ihn küsste. Ihn! Küsste!“ (aus: Rubinsplitter: Funkenschlag und Tränenspur)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Julia: „Obwohl es eine Hassliebe mit gepfefferten Dialogen ist, bringt der andere jeweils das Beste in seinem Gegenüber zum Vorschein. Die beiden sind teilweise fürchterlich zueinander, aber gleichzeitig spürt man dieses zarte Band, das Kai – den Kusslippenkotzbrocken – nach und nach in einen sensiblen Jungen verwandelt, der bis über beide Ohren in Ruby verknallt ist.“

 


 

Sandra Florean: Dorian & Louisa ❤

coveroriginalDorian: „Ich hatte Kriege erlebt, Frauen und selbst Kinder sterben sehen, Folter und Grausamkeiten gesehen und begangen, Menschen getötet, viele Menschen – auch Unschuldige. Nichts davon hatte mir schlaflose Tage bereitet. Eine Sterbliche namens Louisa schaffte es mit einem Blick.“

Louisa: „Er wusste genau, dass er gut aussah. Männer, die wussten, was sie hatten, und wie sie wirkten, spielten nur mit Frauen wie mir. Hier gab es reichlich hübschere Kandidatinnen. Warum sollte er es dann ausgerechnet auf mich abgesehen haben? Bestimmt nur, um mich zu demütigen, oder aus Experimentierfreude, oder … wer wusste schon, was sich Männer dachten.“ (beides aus: Die Nachtahn-Reihe)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Sandra: „Ich hab es Dorian nicht gerade leicht gemacht, Louisa zu erobern. Sie ist ein sehr eigenwilliger Charakter, und die beiden trafen sich, als sie gerade eine schwere Phase in ihrem Leben durchmachte und schlichtweg kein Interesse an Männern hatte. Schon gar nicht an gut aussehenden, die nach Geld stanken. Dennoch kämpft er hart um sie und erobert sie stückweise. Allerdings dauert es, bis sich Louisa vollends fallenlassen kann. Natürlich spielt Dorians düstere Vergangenheit da eine Rolle und nicht zuletzt die Tatsache, dass er gar kein normaler Mann, sondern ein Vampir ist. Aber nachdem sie sich endlich zu ihren Gefühlen bekannt hat, war es gar nicht so leicht, diese Liebe noch zu sabotieren. Dennoch hab ich mir als sadistisch veranlagte Autorin die größte Mühe gegeben und manchmal sah es wirklich nicht gut für die beiden aus …“


 

Julianna Grohe: Mayrin Barnaby & Hauptmann Edmund Kane ❤

die-vierte-braut-730x1030Vorsichtig schielte ich zu ihm auf. Sein dunkelbraunes Haar war ein wenig zerzaust – bestimmt hatte er schon geschlafen. In mir erwachte der unbändige Wunsch, mit meinen Fingern durch genau diese Haare zu gleiten, während er …
Mayrin Barnaby, dachte ich, erschrocken über diesen merkwürdigen Gedanken, hör sofort auf damit! Ich kannte den Mann überhaupt nicht! Und das Wichtigste war immer noch die Frage, wie ich schnellstmöglich heimkam.
„Also?“, durchbrach Hauptmann Kane die Stille.
Meine Wangen wurden heiß, was sicher nur am Wein und der Wärme des Raumes lag.
Als ich nicht antwortete, hakte er nach: „Weshalb wollen Sie hier so dringend fort, dass Sie sich sogar in Lebensgefahr begeben?“
Sollte es in diesem riesigen Schloss doch einen Menschen geben, der bereit war, mir zuzuhören?! War dies meine Chance?
„Ich muss unbedingt morgen früh in Talebridge sein!“, erklärte ich und blickte ihn um Verständnis flehend an.
„In Talebridge?“, wiederholte er, und ich hatte den leisen Verdacht, dass er sich über mich lustig machte. „Und wie wollten Sie das anstellen?“
„Ich weiß nicht, Sir. Aber mir wäre schon etwas eingefallen, wenn ich aus diesem Schloss nur endlich herauskäme!“
Auf seiner Wange bildete sich ein Grübchen. (aus: Die vierte Braut)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Julianna: „Es war wunderbar, sich das Leben in einem historischen Schloss mit Kronleuchtern, Geheimgängen, Prinzen und jeder Menge Bediensteten vorzustellen und in die Welt einer königlichen Brautschau einzutauchen.
Ich liebe die unkonventionelle Art in der Mayrin die Brautschau meistert und das Herz des Hauptmannes erobert, obwohl er doch eigentlich auf keinen Fall eine Ehefrau möchte.“


 

Marion Hübinger: Liam & Sarina ❤

cover-soulcolours1„Im nächsten Moment liegen unsere Münder aufeinander, erkunden einander, erzählen ihre eigene Geschichte von Sehnsucht, Verlangen und all den Ängsten um den anderen. Dabei fällt endlich die Anspannung der letzten Tage von mir ab. Dank Liam kann ich für den Moment vergessen. Was hinter uns liegt. Und mich auf etwas Neues einlassen. Mit ihm an meiner Seite.
„Die Erde also, hm“, murmle ich und atme tief durch.
Wenn meine Scans jetzt irgendwo aufleuchten würden, dann mit Sicherheit hellgrün. Vor Freude und auch ein wenig vor Glück.“ (aus: Soul Colours – Blaue Harmonie)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Marion: „Sarinas Leben wird durch Liams Ankunft auf dem Planeten Aeterna von Anfang an erschüttert. Anfangs hasst sie ihn dafür. „Also, er heißt Liam McKenzie, und ich kann nur sagen, dass er ein eingebildeter Idiot ist!“ (O-Ton Sarina) Er ist schon eine Art Bad Boy, aber mit den besten Absichten. Im Laufe der Zeit öffnet er ihr die Augen über die grausamen Machenschaften auf ihrem Heimatplaneten und Sarina lässt sich an seiner Seite auf eine Rebellion ein.  „Glaub mir, Sarina, es war das Richtige, was du gemacht hast. Auch wenn es sich jetzt noch nicht danach anfühlt.“ (O-Ton Liam) Am Anfang verbindet die beiden mehr das gemeinsame Ziel, aber dann funkt es schon gewaltig, mitten im Strudel um den Kampf gegen das System.
Ich mochte es beim Schreiben, dass es zwischen Sarina und Liam anfangs ordentlich gefetzt hat, dass Sarina aber dank diesem Mann eine innere Veränderung durchgemacht hat: von der strongen Paria, die alle Gefühle im Griff hat, hin zu einer aufbegehrenden und sensiblen jungen Frau.  Und Liam ist für mich einfach der Typ, an dessen Schulter man sich anlehnen möchte. Ich mag ihn, weil er eine harte Seite hat, die er in seinem Beruf zeigt, aber eben auch eine weiche. Ein Traumprinz eben! *grins* Liam und Sarina sind für mich einfach das perfekte Paar, sie gehen in meiner Trilogie sozusagen durch dick und dünn !“


May Raven: Jessamine & Matej ❤

monster-geek-web-693x1030„Mein „Uff“ hatte daran gelegen, dass ich zuerst auf den Seesack in meinem Rücken gefallen und schließlich Matej mit seinem ganzen Kampfgewicht auf mir gelandet war. Wo er auch jetzt noch immer seelenruhig liegen blieb. Hallo, ich bin keine Matratze.“

„Für einen Augenblick war es, als wäre die Zeit stehen geblieben; ein Moment, in dem wir uns in den Augen des anderen verloren. Jegliche Sinne konzentrierten sich nur noch auf Matej: kein Laut mehr, außer seinem Atem; kein Geruch, außer seinem; keine Empfindung, außer seinem hitzigen Körper auf meinem.
Und dann, endlich, senkte er seine Lippen auf meine und sein Mund nahm mich in Besitz. Dort war kein Zögern, keine Zurückhaltung oder ein langsames Herantasten, wie ich erwartet hatte – nein. Nur raues, loderndes Feuer.“ (beides aus: Monster Geek – die Gefahr in den Wäldern)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Martina: „Ich mochte total gerne dieses hin und her zwischen den beiden. Diese eindeutige Anziehung, gegen die sich beide gewehrt haben, vor allem Jess. Außerdem fand ich die Dialoge so schön witzig und auch das gewisse Verbotene an Matej, da dieser ja eigentlich ein Pfarrer ist.


 

Christelle Zaurrini: Amy & Sean ❤

13996228_1734628020119642_7701503554813801416_o„Als meine Beine schlappmachen, schwimme ich wieder an die Oberfläche und entdecke Sean, der mich mit funkelnden Augen mustert. Er zieht den Schnorchel aus dem Mund und kommt zu mir herangeschwommen. »Sag mir, ob sich das Abenteuer schon gelohnt hat«, ruft er überschäumend von Glück. Und ich kann nicht anders, als ihn zu umarmen. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal nichts außer purem Glück empfunden habe. Unsere Welt ist nicht immer schön, aber er hat
mir gezeigt, dass es immer noch Stellen gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt. Für die es sich lohnt, zu leben.
»Danke«, hauche ich, und spüre, wie sich meine Kehle verengt. Tränen laufen mir über die Wangen und vermischen sich mit dem salzigen Wasser, in dem wir uns befinden. Hoch und runter wippend bleiben wir im Wasser. Meine Arme liegen immer noch um Seans Hals und ich kann seinen wilden Herzschlag an meiner Brust spüren. »Danke, dass du mir das hier gezeigt hast.«“

„Nach allem, was passiert ist , kann ich niemanden lieben. Wenn ich es könnte, würde ich dich lieben.“ (beides aus: Forbidden Desire: Amy & Sean)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Christelle: „Die Beziehung der beiden ist ziemlich knifflig, da Amy in einer Ehe steckt, die sie seelisch und körperlich sehr belastet. Zunächst sind Amy&Sean auch nur Freunde – und schon da hat Amy ein schlechtes Gewissen. Ihr Mann hat sie voll im Griff und schafft es, ihr all das Glück und den Spaß am Leben zu nehmen. Erst Sean zeigt ihr wieder die schönen Seiten der Welt. Ihre Gefühle kommen schleichend und bringen gleichzeitig die dunklen Seiten hervor. Ich liebe die knisternden Momente, die gleichzeitig auch Traurigkeit mit sich bringen. Ich mag aber auch die freien Momente der beiden, an denen sie nicht daran denken, dass ihre Liebe nicht sein dürfte. Die beiden verbindet mehr als Leidenschaft und Lust, sie zeigen sich gegenseitig, dass das Leben lebenswert ist – egal was passiert.“


 

Charlotte Zeiler: Mia & Oliver ❤

la-vita-seconda-207x300„Mia hatte ihn nicht gesehen. Gott sei Dank!
Wahrscheinlich  wegen der tief stehenden Sonne, denn jetzt schob sie sich die getönte Brille vom Haar über die Augen.
Geräuschvoll atmete er aus. Er benahm sich wie ein dummer Schuljunge. Doch irgendwie konnte er nichts dagegen tun.
Das Sommerkleid, das sie trug betonte ihre zarte Figur und ließ sie unglaublich sexy aussehen.
Außerdem musste sie beim Friseur gewesen sein. Die Haare waren deutlich kürzer und doch sah sie femininer und verführerischer aus,
als mit ihren langen Haaren, die sie immer nur lieblos zu einem  Pferdeschwanz gerafft hatte. Herrgott!
Er hörte sich ja an, wie jemand der es nötig hatte. Reiß dich zusammen Mann!“ (aus: La Vita Seconda)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Charlotte: „Beide Protagonisten der Gegenwart haben sich sozusagen ins Buch geschlichen und ich habe mich in sie verliebt (geplant waren sie eigentlich nur als „austauschbare“ Nebencharaktere) . Das erste Mal kennengelernt haben sie sich beim Kölner Karneval, genauer gesagt an Weiberfastnacht.
Mia arbeitet als Krankenschwester auf einer Intensivstation in einem kleinen Krankenhaus, am Rande der Stadt, und war an Karneval als Katze (Catwoman) verkleidet in Köln mit Freundinnen unterwegs. Oliver (kein Kind von Traurigkeit) arbeitet als Assistenzarzt in der Uniklinik und hatte an Weiberfastnacht einen mächtigen Kater. Sechs Monate später tritt er seine neue Stelle als Stationsarzt auf der Intensivstation an, wo zufällig auch Mia arbeitet. Ob aus beiden letztendlich ein Pärchen geworden ist, möchte ich natürlich noch nicht verraten!“


 

Welche Bücher-Pärchen lassen eure Herzen höher schlagen?

Gibt es Liebesgeschichten, die ihr immer und immer wieder lesen könnt? Texte mit dem ’speziellen Funken‘, die euch angesprochen haben? Oder schreibt ihr sogar selbst und habt euch ein bisschen mit euren Charakteren mit-verliebt? Wer ist euer Non-Plus-Ultra-Pärchen – und dabei schnurzpiepegal, ob hetero-, bi-, homo- oder vielleicht sogar eine Liebe, die von Romantik absieht? Dann haut in die Tasten!

Das solltet ihr preisgeben: Wie heißt das Pärchen (… oder Love-Triangle, oder …)? Welches Zitat über die beiden findet ihr besonders schön? Und was macht den speziellen Funken, das Prickeln zwischen den beiden aus?

Fühlt euch frei, #meinliebstesLiebespärchen weiter zu verwenden! Anbei findet ihr auch noch ein paar Banner, die sich über Verwendung freuen. Ich freue mich natürlich, wenn ihr mich verlinkt und ich EURE Ideen zu Gesicht bekomme! Ihr findet mit auch auf http://www.facebook.com/katharinavhaderer

Viel Spaß und schönen Valentinstag, ob mit oder ohne Buch!

eure Katharina

Feel free to use:

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„Ist das Gras auf der VIECC auch so weich?“

Viel Kram, Autogramme, für die man zahlen muss, aber Gott sei Dank auch ein Amt für Aetherangelegenheiten, Cosplayer und LARPer.

Noch nie auf einer Comic-Messe gewesen, daher gestern diesen Umstand behoben. Kommerzieller, als ich es mir vorgestellt habe. Dafür, dass ich 31€ Eintritt zahle (geschweige von den 2€ Bearbeitungsgebühren dafür, dass ich mir mein Ticket als Print-on-demand ausdrucken darf), hätte ich mir erwartet, von den Veranstaltern selbst auch etwas geboten zu bekommen, für das ich nicht zusätzlich zahlen muss. Das, was die VIECC allerdings bunt und unterhaltsam macht, sind die hunderten Cosplayer, die als Privatpersonen dort unterwegs sind und selbst Unmengen an Zeit und Geld in ihre Kostüme investiert haben.

Natürlich bin ich von der Konsumlust nicht total befreit, weswegen ich heute Morgen meinen Kaffee aus diesem „Mir hat jemand auf den Kopf gehauen“-Häferl oder „Ich hatte noch keinen Kaffee“-Häferl oder schlicht Horny-Häferl schlürfe (je nachdem, aus welchem Blickwinkel man etwas betrachtet). (Und ja, meine deutschen Kumpanen, das ist ein Häferl und keine Tasse, eine Tasse ist leider etwas anderes!)

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Und schlussendlich habe ich doch noch Dinge und Leute gefunden, mit denen ich ein Foto machen bzw. mir ein Autogramm holen durfte, ohne dafür 45€ berappen zu müssen. So wurde ich eine Zeit lang von einer zerstörerischen Maschine verfolgt und das Klingeln dieser absonderlichen Nonnen hallt mir noch jetzt in den Ohren (aus irgendeinem mir unerfündlichen Grund empfinde ich gerade großen Scham).

Nicht zuletzt fand ich beim Amt für Aetherangelegenheiten nicht nur sehr stylisch gekleidete Beamte, sondern hab Gott sei Dank dort auch noch Sabine Simmet, Anja Bagus und Carsten Steenbergen getroffen!

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Die in der Mitte so glücklich aussieht bin ich, links Carsten Steenbergen und rechts Anja Bagus, beides Steampunk-AutorInnen

Wer die beiden noch nicht kennt, sollte das schnell nachholen – daher nun „Das Buch zum Kopf“, wie ich es so schön nenne:

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Carsten Steenbergen & T.S. Orgel – „Steamtown – die Fabrik“

Carsten Steenbergen hat zusammen mit T.S. Orgel den Steampunk-Roman „Steamtown“ geschrieben. Der Roman an sich ist schon eine spannende Sache, aber noch toller sind Carstens Auftritte mit seinem Team. Gemeinsam bieten sie eine interaktive Lesung (heute auch nochmal um 14:00-15:00, falls jemand da ist) mit verschiedenen Sprechern und mit Einbezug des Publikums, das Geräusche je nach Setting beisteuern muss.

Steamtown soll es auch in Zukunft als Hörspiel geben, daran wird momentan gearbeitet. Hier könnt ihr in eine Kurzgeschichte reinhören!

Klappentext:

Auf den Stufen der Bakers Hall von Steamtown liegt eine bestialisch zugerichtete Leiche. Der junge Agent Eric van Valen wird zusammen mit dem abgehalfterten Pater und Ætheromanten Siberius Grand und dem seltsamen Forensiker Mister Ferret vom Ministerium Seiner Majestät beauftragt, den Mörder zu finden – oder wenigstens jemanden, der schuldig genug aussieht. Doch was als simple Mordermittlung in der Unterwelt der von Plasmalicht und Kohlefeuer erhellten Stadtmetropole beginnt, scheint tiefer zu gehen und konfrontiert sie mit ihren düstersten Albträumen. Albträume, in denen höllische Geschöpfe auf die drei Ermittler lauern, dunkle Vergangenheiten und eine Verschwörung, die die Stadt Steamtown in ihren Grundfesten erschüttert.

Steamtown als Buch: https://www.amazon.de/dp/B00WSCLPRU/

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Anja Bagus – „Aetherhertz“ und andere Aetherwelt-Romane

Auch wenn Anja Bagus auch schon in anderen Genres veröffentlicht hat, höre ich „Steampunk“ – denke ich an Anja. Ich finde, sie ist im deutschsprachigem Raum Szene-prägend. Besonders gut gefallen hat mir ihr Annabelle-Rosenherz-Roman „Aetherhertz“, den ich auch für Einsteiger empfehlen kann. Der giftig-grüne Aether ist etwas, das in einer alternativen Vergangenheit plötzlich überall in Deutschland auftaucht – und Menschen zu Monstren verändern, aber auch als Energiequelle genutzt werden kann. Eine interessante, wenn auch zwiespältige Sache für Erfinder und finanzielle Aufsteiger. Und ein toller Aufhänger für viele Romane. Aetherhertz gibt’s übrigens auch als Hörbuch.

Klappentext:

Seit der Jahrhundertwende steigt grüner Nebel über den Flüssen auf. Æther ist für die Industrie ein Segen, für die Menschen ein Fluch. Luftschiffe erobern den Himmel, Monster bevölkern die Auen.
Wir schreiben das Jahr 1910: Im mondänen Baden-Baden scheint die Welt noch in Ordnung. Doch während die Kurgäste aus aller Welt durch die Alleen und den Kurpark flanieren, sterben junge Frauen an einer mysteriösen Vergiftung.
Das Fräulein Annabelle Rosenherz versucht die Ursache herauszufinden und gerät dabei selbst in große Gefahr, denn sie hat schon lange ein Geheimnis. Als sie der Wahrheit zu nahe kommt, nimmt man sie gefangen.
Auf den finsteren Höhen des Schwarzwalds verliert sie fast ihren Verstand und es entscheidet sich, ob Annabelle sich selbst akzeptieren kann, und ihre erste Liebe stark genug ist, den Widerständen der Gesellschaft zu trotzen.

Aetherhertz auf Amazon: https://www.amazon.de/dp/B00CP6V0D8/

Ab in die LARP-Ecke

Last but not least, war auch der Profil-LRV in der Larp-Ecke anwesend. Dort habe ich Kai einen Besuch abgestattet, der auch als „Glücklicher Hans“ seine Momente hatte. LARP bedeutet Live-Action-Role-Playing. Wer von euch vielleicht schon mal Pen&Paper-Rollenspiele wie „DSA“ gespielt hat, kann sich das Ganze so vorstellen: Du bist ein Charakter. Es gibt eine Geschichte. Aber anstatt dir das Ganze im Kopf vorzustellen, rennst du wirklich herum, gewandet, teilweise auf unglaublich großen Settings (egal ob Fantasy oder rein historisch) und spielst deine Rolle aus. Alle anderen machen dasselbe. Und du hast keine Ahnung, was ihr Ziel ist. Die Geschichte entspinnt sich über den Tag oder das Wochenende hinweg und nimmt seinen eigenen Weg, je nachdem, wie die Spieler ihre Rollen ausleben.

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Der Profil-LRV bietet im Winter auch Brunches an. Also Brunch mit LARP-Thema, sicher auch gut zum Hineinschnuppern.

 

Am Heimweg habe ich dann noch viel Vergnügen mit der Broschüre gehabt, die beim Eingang ausgeteilt wurde. Chapeau an den/die TexterIn. Ich bin mir sicher, die Bravo-Heft-Atmosphäre war beabsichtigt.

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Sprechblase: „Ist das Gras in Austria eigentlich auch so weich??“

So fragte unter anderem Lilly Fortune im Bubble-Style: „Ist das Gras in Austria eigentlich auch so weich??“ Ich weiß es nicht, Lilly. Ich weiß es wirklich nicht.

Damit alles Liebe an euch alle und bis bald!

Oct 20th: A Book is Born!

Mit „Blue Scales – Die Drachen von Talanis“ erscheint mein erstes Verlagsbuch rund um eine Familie, die ihre Position gegen ein Gestaltenwandlerrudel verteidigen muss.

Today is the day: „Blue Scales“ schlüpft aus dem Ei.

Es ist dahingehend etwas ganz Besonderes, weil es mein erstes Verlagsbuch ist, erschienen beim „Drachenmond-Verlag“.

„Blue Scales“ ist der erste Band einer Reihe rund um eine talanidische Einwanderer-Familie, die ihre Position gegen ein Rudel Gestaltenwandler verteidigen muss. Talanis, fragt ihr euch? Wo soll dieser Ort liegen? „Blue Scales“ spielt erneut in meinem fantastischen Universum „Mundus“ – also haltet euch bereit, den einen oder anderen Hinweis auf meine früheren Bücher zu entdecken … (Vorkenntnisse sind allerdings keine nötig.)

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»Ich träume von Wölfen. Mit hechelnden Zungen graben sie die Nasen in die Erde und suchen den Boden nach mir ab. Schwarze Schatten gleiten durch die Nacht, gelbe Augen leuchten wie die Verdoppelung des Himmelsgestirns auf. Egal wohin ich gehe – Augen. Sie schließen sich, ich stehe in der Finsternis.«

Klappentext:

Ein Rudel wölfischer Gestaltenwandler ist in die Stadt gekommen, um eine alte Rechnung zu begleichen: Der Alpha-Wolf will der Familie Song ihren Platz in der Hexade streitig machen – dem Rat aus sechs Familien, die die moderne Stadt Poschovar unter sich aufgeteilt haben.

Nie hätte die 18-jährige Christine ›Christie‹ Song gedacht, dass sie eines Tages in die Belange der Familie hineingezogen werden würde. Doch die Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf das vermeintlich schwächste Familienmitglied, das – als außereheliches Kind – wohl kaum deren mächtige magische Fähigkeiten geerbt haben kann.

Unversehens findet sich die junge Frau in einem gewaltsamen Konflikt wieder, mit dem sie nichts verbindet als ihr Familienname. Ihre einzigen Waffen gegen den Feind: Ihre Sturheit, ein Polo-Schläger und die seltsamen, blauen Schuppen an ihren Schultern, die einen Hinweis auf ihren leiblichen Vater geben …

Ich  hoffe, dass das Buch euer Interesse wecken kann! Drückt mir bitte die Daumen für eine gute Veröffentlichung, sodass ich meinem Traum ein Stück näher komme. Ich freue mich natürlich auch sehr, wenn ihr die gute Nachricht teilt und bin schon sehr gespannt, wie dem einen oder anderen von euch das Buch gefällt.

Wo findet man das Buch und wie viel kostet es?
Taschenbuch: €12,90
eBook: €3,99 (epub, mobi)
zB. via Amazon: http://amzn.to/2cUVKRH
Drachenmond-Verlag: http://bit.ly/2dxJKny
Thalia: http://bit.ly/2eTR2UK

„Blue Scales“ – bald ist es soweit!

»Ich träume von Wölfen. Mit hechelnden Zungen graben sie die Nasen in die Erde und suchen den Boden nach mir ab. Schwarze Schatten gleiten durch die Nacht, gelbe Augen leuchten wie die Verdoppelung des Himmelsgestirns auf. Egal wohin ich gehe – Augen. Sie schließen sich, ich stehe in der Finsternis.«

Eine wunderbare Nachricht habe ich heute für Fans des Drachenmond-Verlags, wo ja mein neues Buch „Blue Scales – Die Drachen von Talanis“ erscheinen wird. Ich habe ja bereits früher erzählt, dass ich bald mit den Drachen fliege, jetzt ist es aber ganz offiziell:

Das Buch ist im Verlagsshop eingezogen! (klick hier!)

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Nicht nur das Cover gefällt mir noch immer wahnsinnig, gezaubert von Designer Alexander Kopainski, auch nach dem 10.Mal durchlesen bin ich noch ein großer Fan der Geschichte. „Blue Scales“ ist eine Geschichte über Familie, über Zugehörigkeit und das Gefühl, es nicht zu tun, über Freundschaft, Treue und nicht zuletzt – Gestaltenwandler! Und zwar in drachischer, katzischer und wölfischer Form.

Ich werde dieses Jahr 2016 auch auf der Buchmesse Frankfurt zugegen sein. Wer das Buch im Verlagsshop vorbestellt, bekommt eine signierte Version, da ich es auf der Buchmesse signieren kann (vorausgesetzt, die Bestellung erfolgt bis zur Buchmesse 😀 ). Vielleicht hat ja der eine oder andere Interesse oder ist eventuell sogar bei der Buchmesse zugegen!
Ich freue mich jedenfalls wahnsinnig und hoffe, Buch und Klappentext erwecken Neugier!

Klappentext:

BLUE SCALES
v. Katharina V. Haderer

»Ich träume von Wölfen. Mit hechelnden Zungen graben sie die Nasen in die Erde und suchen den Boden nach mir ab. Schwarze Schatten gleiten durch die Nacht, gelbe Augen leuchten wie die Verdoppelung des Himmelsgestirns auf. Egal wohin ich gehe – Augen. Sie schließen sich, ich stehe in der Finsternis.«

Ein Rudel wölfischer Gestaltenwandler ist in die Stadt gekommen, um eine alte Rechnung zu begleichen: Der Alpha-Wolf will der Familie Song ihren Platz in der Hexade streitig machen – dem Rat aus sechs Familien, die die moderne Stadt Poschovar unter sich aufgeteilt haben.

Nie hätte die 18-jährige Christine ›Christie‹ Song gedacht, dass sie eines Tages in die Belange der Familie hineingezogen werden würde. Doch die Wölfe richten ihre Aufmerksamkeit auf das vermeintlich schwächste Familienmitglied, das – als außereheliches Kind – wohl kaum deren mächtige magische Fähigkeiten geerbt haben kann.

Unversehens findet sich die junge Frau in einem gewaltsamen Konflikt wieder, mit dem sie nichts verbindet als ihr Familienname. Ihre einzigen Waffen gegen den Feind: Ihre Sturheit, ein Polo-Schläger und die seltsamen, blauen Schuppen an ihren Schultern, die einen Hinweis auf ihren leiblichen Vater geben …

Sandra Florean über „Die Seelenspringerin“ + Gewinnspiel

Sandra Florean im Interview über Anne Rice, die sie das erste Mal in die Welt neuartiger Vampire entführt hat, über die Herausforderung, sich in neue Wesenheiten wie Gestaltenwandler hineinversetzen zu müssen und ihre „unschuldige“ Protagonistin Tess mit einer ungewöhnlichen Gabe …

Die Seelenspringern: Abgründe.

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„Nicht unsere Worte machen uns zu besseren Menschen, sondern unsere Taten.“
Tess verfügt über die unkontrollierbare Gabe, in das Bewusstsein übernatürlicher Wesen zu springen. Ein Albtraum für die junge Frau, da sie dabei Zeuge von Gewaltverbrechen wird, die sie jedoch nie verhindern kann. Mit einem Mal häufen sich die Sprünge und Tess ahnt, dass das kein Zufall sein kann. Sie vertraut sich dem Polizisten Jim an und hilft ihm schließlich bei der Aufklärung der Morde. Dadurch begibt sie sich so tief in die Welt der Übernatürlichen, dass sogar der Vampirgebieter Octavian auf sie und ihre Kräfte aufmerksam wird …

 

Interview mit einem Vampir … ähm, der Autorin natürlich! 🙂

Kathi: Mit der „Nachtahn-Reihe“ und „Schattenrot“ hast du dich im Vampir-Genre bereits etabliert. Auch in „Die Seelenspringerin – Abgründe“ spielen Vampire eine große Rolle. Woher stammt die Faszination für diese blutsaugende Spezies?

Sandra Florean: Ja, irgendwie komme ich von den untoten Gesellen nicht los. Ich glaube, alles fing tatsächlich mit „Interview mit einem Vampir“ an. Das war der erste Film, den ich gesehen habe (damals sogar im Kino – großartig!), der eine völlig andere Vorstellung von Vampiren vermittelte. Daraufhin habe ich die Bücher von Anne Rice verschlungen und mich absolut in „ihre“ Vampire verliebt – allen voran natürlich Lestat. Dieser moderne Vampir, der die Zeit überdauert und sich angepasst hat, gefiel mir. Schon damals wollte ich unbedingt meinen eigenen Vampir erschaffen. Wie viele Dinge, die ich mir wünsche, habe ich diesen dann ca. 2010 aktiv angepackt und heraus kam Dorian Fitzgerald, der erste Nachtahn 😉

In „Die Seelenspringerin“ durften Vampire deshalb nicht fehlen, allerdings wimmelt es dort vor allen möglichen – und unmöglichen – Kreaturen. Es ist also keine reine Vampirserie.

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Klassiker: „Interview mit einem Vampir“ mit Brad Pitt, Tom Cruise + Kirsten Dunst.

Kathi: Gibt es eine Szene bei „Die Seelenspringerin“, die zu schreiben dir besonders Spaß gemacht hat?

Sandra Florean: Alle 😀
Okay, ernsthaft: die Szenen mit Octavian, dem Vampirgebieter, sind mir besonders leicht gefallen, weil ich ihn einfach liebe.
In Band 2 geht es vermehrt um Gestaltwandler. Sich in einen Werlöwen oder Werwolf hineinzudenken, die tierische Seite zu „erleben“ und zu verstehen und mit der menschlichen in Einklang zu bringen, war eine ganz neue Erfahrung. Vampire sind mir bereits so vertraut, als gäbe es sie tatsächlich. Vielleicht spielen in „Die Seelenspringerin“ deshalb  so viele unterschiedliche Kreaturen mit, denn das macht das Schreiben zu einer Herausforderung.

Kathi: Wer ist dein Lieblingscharakter in „Die Seelenspringerin?“

Sandra Florean: Ich befürchte, ich werde in jedem Band einen neuen Liebling haben – was jedoch nicht heißt, dass das immer der Gute ist oder er oder sie das Buch überhaupt heil übersteht. *bösekicher*

Kathi: Weißt du noch, wie du zur Idee von „Die Seelenspringerin“ gekommen bist, quasi der erste Funke? (Die Frage würde ich auslassen, wenn du es nicht mehr weißt)

Sandra Florean: Ich wollte im Grunde mal eine Geschichte mit Übernatürlichen aus der Sicht eines normalen Menschen schildern. Nun ist Tess alles andere als normal, ihre Gabe ist schon ungewöhnlich. Aber sie verfügt über keine Superkräfte oder Fähigkeiten, die ihr in der doch recht gefährlichen Welt der Monster behilflich wären. Im Grunde werfe ich also eine unschuldige, junge Frau den gierigen und blutdürstigen Monstern aus unseren Albträumen zum Fraß vor – und sie muss Geschick und Einfallsreichtum beweisen, um sich aus brenzligen Situationen zu retten, in die sie zwangsläufig gerät. Ob es ihr immer gelingt? Ihr werdet es sehen …

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Welche Bedeutung mag dieses Symbol haben? Findet es im Buch heraus …

Kathi: Wird die Seelenspringerin eine Fortsetzung finden, und falls ja, sind die Bücher getrennt lesbar?

Sandra Florean: Ja. „Die Seelenspringerin“ ist als Mystery-Thriller-Serie konzipiert. Das heißt, jeder Band enthält eine abgeschlossene Geschichte (meist einen Kriminalfall). So kann man als Nicht-Vampirfan auch einfach zum nächsten Band greifen, in dem es mehr um Gestaltwandler, Hexen oder Dämonen geht. Natürlich werden allerdings in Band 1 rote Fäden gesponnen, die sich durch alle Bücher ziehen. Sie werden in jedem Band kurz erläutert, damit das Bild stimmig ist, wenn man mittendrin einsteigt. Den vollen Lesegenuss hat man allerdings, wenn man alle Bände nacheinander liest 😉

Kathi: Wann und wo kann man dich das nächste Mal/die nächsten Male treffen?

Sandra Florean: Ein paar öffentliche Termine habe ich dieses Jahr noch.

  • 01.10.2016
    Premierenlesung „Die Seelenspringerin“ und Signierstunde im Drachennest zusammen mit Ava Reed und anderen Drachenmond-KollegInnen
    Shop des Drachenmond Verlags, Leverkusen
  • 21.10.2016
    Frankfurter Buchmesse
    15.15-16.00 Uhr Meet & Greet und Signierstunde am Stand des Drachenmond Verlages zusammen mit Kerstin Ruhkieck
  • 22.10.2016  
    Bucon Dreieich Büchertisch und Signierstunden
  • 19.+20.11.2016  
    Buchmesse Berlin, Estrel Hotel, Sonnenallee 225, 12057 Berlin
    Büchertisch und Signierstunde zusammen mit Gabriele Ketterl, Andrea Kleinwechter und Denise Träbing

 

Am 27. September 2016 kommt im Drachenmond-Verlag ihr neues Buch „Die Seelenspringern – Abgründe“ heraus. Wer bis dahin direkt bei Sandra Florean bestellt, bekommt das Buch mit persönlicher Widmung und passendem Lesezeichen und kleinem Dankeschön. Das ist über ihre Facebook-Seite oder per eMail unter sandraautorin (at) gmail.com möglich.

 

Gewinnspiel für ein „Seelenspringerin“-eBook!

„Die Seelenspringerin – Abgründe“ hat dich gepackt? Du hast die Möglichkeit, ein eBook zu gewinnen! Dazu einfach hier als Kommentar die eMail-Adresse hinterlassen oder auf meiner Facebook-Seite http://www.facebook.com/katharinavhaderer im entsprechenden verlinkten Beitrag! Natürlich freuen wir uns über ein paar Worte, was dich an dem Buch interessiert 🙂 Anschließend lose ich aus den Namen den Gewinner/die Gewinnerin aus und das eBook wird per eMail zugestellt, sobald das Buch veröffentlicht ist.

 

Über die Autorin:

sandrafloreanfotoSandra Florean wurde 1974 als echte Kieler Sprotte geboren. Zum Schreiben schlug sie einen einen komplizierten Weg ein: Obwohl sie bereits als Jugendliche schrieb, schloss sie eine Fachhochschule mit Schwerpunkt Rechnungswesen ab, machte die Ausbildung als Schifffahrtskauffrau und arbeitete nachher sowohl als Sekretärin und in der Buchhaltung. Dem Fantastischen blieb sie indes immer treu, da sie historisch-fantastische Gewandungen nähte und auch regelmäßig in der fantastischen Szene in diesen auftritt.

Seit 2010 ist Sandra Florean wieder intensiv am Schreiben und hat mit der „Nachtahn-Reihe“ 2014 ihren Auftakt gemacht. Am 27. September kommt im Drachenmond-Verlag ihr neues Buch „Die Seelenspringern – Abgründe“ heraus. Alle bis dahin auf der Verlagsseite vorbestellten Exemplare werden von Florean signiert.