„Für alle Autoren, die zweifeln“ – von Umivankebookie

Umivankebookie hat einen wunderbaren Text geschrieben, der so gut wie jedeN AutorIn betrifft, den/die ich kenne. Manche sprechen mehr darüber, manche weniger. Danke, Umivankebookie!

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Liebe Leser,

seit einiger Zeit gehen mir viele Dinge durch den Kopf, die mir als Bloggerin sowohl in Zusammenarbeit mit Autoren, als auch ‚von außen‘ in den Social Media aufgefallen sind und denen ich hier Ausdruck verleihen möchte. Dieses ist der erste Post seiner Art und ich schreibe meine Gedanken so, wie sie mir gerade gekommen sind nieder. Mir ist es wichtig darauf aufmerksam zu machen, denn ich denke nicht, dass ich die Einzige bin, die so denkt. Außerdem gibt es viele Autoren, die sich dieselben Gedanken machen, von denen wir aber kaum etwas wissen, da sie es in den wenigsten Fällen ansprechen.

Ich habe beobachtet, dass viele AutorInnen, die großartige Bücher schreiben, viel an sich selbst und ihrer Arbeit zweifeln, das bis hin zur Aufgabe ihrer Leidenschaft zu Schreiben führen kann. Das finde ich sehr schade, denn sie erschaffen fantastische Welten, sie schreiben so wundervoll, aber weil die Verkaufszahlen…

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Der zuckende Mauscursor und die Katze vor dem Bildschirm

Wer zu Hause arbeitet, muss sich mit allen Vor- und Nachteilen auseinandersetzen. Unter anderem mit der Präsenz seiner liebsten Haustiere.

Meine Erfahrung mit Katzen, ihrem Charakter und ihren Eigenheiten habe ich zuletzt in der „Die Drachen von Talanis“-Novelle „Lisbeth“ eingearbeitet, die Juni/Juli  2017 als eBook erscheinen soll.

Das Katzenvieh und der Schreiballtag

Vor ungefähr drei Monaten entdeckte Agathe, dass sich der Mauszeiger auf dem Bildschirm bewegt. Das erschwert mir seither meinen Autorenalltag. Denn Agathe, meine Katze, verdeckt nicht nur größentechnisch perfekt den Bildschirm, sondern besitzt auch noch die Ausdauer, jedes Mal wieder den Schreibtisch zu erklimmen.

Ich bin eine Chaotin, wobei ich mich eher als eine geregelte Chaotin bezeichnen würde. Unter meinen die waagrechten Oberflächen bedeckenden Häufchen herrscht eine gewisse Ordnung. Agathe liegt am liebsten links von meiner Tastatur, auf meinem zur Seite gelegten Zeichenmaterial. Wenn sie müde wird, beginnt sie zu blinzeln, ihr Kopf sinkt herab und belegt die Hochstelltaste. Schiebe ich meine Hand darunter, bedeckt sie mich mit dem Äquivalent eines katzischen Stirnrunzelns. Ihr würde jedoch nicht in den Sinn kommen, sich zu erheben. Hier will schließlich ich etwas von ihr. Und verdammt, diese Tastatur, die gehört schließlich ihr!

Ich glaube nicht, dass Agathe der Computer per se anzieht. Vielmehr sind Katzen keine Einzelgänger, wie es ihnen oft vorgeworfen wird. Sie schätzen Gesellschaft. Während meines Urlaubs fiel mir immer wieder auf, wie sich die Katzen der Nachbarschaft morgens und abends in der Dämmerung an verschiedenen Plätzen versammelten.

Auch meine Katzen suchen Gesellschaft. Da ich viel Zeit am Computer verbringe, suchen sie dort meine Nähe. Wenn meine Mutter im Garten arbeitete, liefen meine Katzen ihr immer dort hinterher. Dabei versuchten sie immer den Anschein zu erwecken, sie wären zufällig anwesend– saßen neben dem Blumenbeet und schleckten sich die Zehen, oder schlichen unauffällig zwischen den Oleandertrögen umher. Liegen sie irgendwo im Weg, scheinen sie einem das Gefühl vermitteln zu wollen, sie selbst wären zuerst da gewesen. Das unterscheidet sie dann wohl doch vom gemeinen Haushund.

Katzen erwecken gerne den Anschein, als wären sie schon immer da gewesen.

Das Zucken des Mauscursors, die wachsende Zeile – neurierig folgt Agathe den Bewegungen auf dem Bildschirm. Für sie besitzt er eine Art Eigenleben. Wenn sie nur lang genug mit der Pfote auf den Bildschirm tapst, dann, ganz sicher – wird sie den Cursor irgendwann erwischen. Beim Schreiben sorgt das manchmal für Ärger, manchmal für auflockernde Momente. Möchte die Katze Futter, muss früher oder später die Arbeit unterbrochen werden. Sie miaut nicht. Viel mehr schmust sie mich zu Tode. Dabei streicht sie mir unaufhaltsam über das Gesicht, bis ich irgendwann die Nerven verliere, die Katze nehme und rufe: Du weißt, ich liebe dich, aber du gehst mir grad unglaublich auf die Nerven! Hilft nix. Kriegt sie kein Futter, kriegt der Autor nicht die Sicht auf den Bildschirm zurück.

Hat sie genug von alledem, klettert sie auf die Rückseite meines Arbeitssessels. Dort döst sie weiterhin vor sich hin. Im Winter wärmt sie damit wunderbar meinen Nacken. Im Sommer, wenn es in meiner Dachgeschosswohnung unglaublich heiß wird, fühlt es sich in etwa an, als säße man bei der größten Mittagshitze mit einer Fellboa im öffentlichen Bad.

 

Meine zweite Katze, Elsa, ist weniger computeraffin. Dass der Bildschirm zu ihrer Belustigung dient, hat sie noch nicht herausgefunden. Ihre Streicheleinheiten holt sie sich trotzdem hin und wieder ab, sucht Schutz auf meiner Schulter. Manchmal belegt sie meine Schoß, während ich schreibe. Zuletzt hatte Elsa einen Spezialeinsatz als Losfee (siehe Bild unten).

Die lieben Viecherlis wären aus meinem Alltag, egal ob nun als Autorin oder nicht, nicht wegzudenken. Natürlich könnte ich mich beschweren, dass sie mir im Weg sitzen. Doch ihre Nähe, der ruhige Herzschlag, die sanfte Zärtlichkeit, die sie dir zukommen lassen, beruhigen mich und erfüllen mich mit einer tieferen Form der Zufriedenheit. Wenn ich mal abhebe oder in den virtuellen Welten zu versumpfen drohe, holen sie mich zurück auf den Boden der Tatsachen. Eine warme Katze auf dem Schoß, das sanfte Vibrieren durch deine Hand – ihre Zufriedenheit für das Einfache wird zu der meinen.

Wenn ich also wieder mal über Rankings, Rezensionen oder meinem Manuskript verzweifle, gibt es nichts Besseres, als sich einen Moment mit einem Tier zu nehmen. Denn dann erkennt man, dass die Dinge, die einen glücklich machen, eigentlich ganz einfache sind.

 

Ihr wollt etwas über den Autorenalltag und die Haustiere anderer AutorInnen erfahren? Schaut doch hier vorbei:

 

Catalina Cudd – „Sabber in der Tastatur“:

(Ausschnitt) „… Die Frautorin blickt stirnrunzelnd auf den Bildschirm und liest: >>>>>>>>>>>>>>>, gefolgt von einem Cursor, der penetrant am linken Bildschirm hängt und sich nicht ins Textfenster bewegen lassen will, egal wie wild sie über das Trackpad des Laptops wischt.
Der Mann schaut ihr über die Schulter und murmelt was von: »Ich verstehe ja nix von Literatur, aber ich prophezeie mal, ein Roman, dessen Text aus lauter liegenden Vs besteht, könnte es schwer haben, sich auf dem Markt zu behaupten. Sind die Vs umgekippt oder hat das eine künstlerische Bedeutung, für die ich noch nicht besoffen genug bin?«“

 

Lisa Skydla – „Viecher! – Autoren und das liebe Vieh“

(Ausschnitt) „… Meine Viecher in der Reihe „Wild Things“ haben es da natürlich viel besser, die verwandeln sich nur, wenn es passt. Das ist schon praktisch oder? Einfach mal so in die Haut eines Geparden oder eines Jaguars zu schlüpfen stelle ich mir schon toll vor. Wenn man dann keine Lust mehr auf Tier-Sein hat, dann wird man eben wieder Mensch! …“

 

Margaux Navara – „Von Katern und Katzen und sinnvollem Leben an sich“

(Ausschnitt) „… Wir rufen ihn Katze. Einfach so. Nur: Katze.
Dass das ein wirklich perfider Witz ist, erkennt er natürlich nicht. Weil er nämlich gar kein ganzer Er mehr ist. Sex ist für ihn nur ein sinnloses Wort. Kann er nicht. Hatte er noch nie. Wird er nie ausprobieren können. …“

Liebe im Kopf: Die liebsten Liebespärchen in Büchern

Beim Schreiben und Lesen fliegen auch mal die Funken: Über das Prickeln von Liebesgeschichten zwischen den Seiten – aus Sicht der AutorInnen oder LeserInnen.

Valentinstag naht. Manche haben etwas vor, manche nicht – aber darum soll es hier ausnahmsweise nicht gehen! Heute möchte ich auf besondere Art und Weise Romantik in euer Heim bringen: Liebe AutorInnen-KollegInnen haben mir nämlich verraten, welche Liebespärchen zu schreiben ihnen ein besonderes Prickeln entlockt hat! In diesem Rahmen möchte ich ein Projekt vorstellen, das gern auch Nachahmer finden kann:

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Unter dem Motto „dein liebstes Liebespärchen“ gilt es, diejenigen Love-Interests, Liebestriangles, unglücklichen oder glücklichen Romanzen vorzustellen, die euch nicht loslassen – welcher Roman hat euch mit seinem Liebesplot so richtig gefesselt, egal ob selbst geschrieben oder von eurem Lieblingsautor? Welchen Filmkuss könntet ihr euch auch hunderte Male ansehen? Am Ende des Beitrags findet ihr auch einige Banner, die ihr gern dafür verwenden könnt (die verwendeten Bilder und Schriften sind auf Websites & Co. rechtlich nutzbar), ich freue mich natürlich, wenn ihr auf den Originalbeitrag verweist 🙂 .

Und nun direkt zu den Damen, denen es oftmals gelingt, mit nichts anderem als einer Computertastatur die Herzen ihrer LeserInnen höher schlagen zu lassen – denn wie wir alle ahnen:

Erotik beginnt im Kopf!

Lest also über die schönsten Schreiberlebnisse in Liebesdingen der Autorinnen Julia Dessalles, Sandra Florean, Julianna Grohe, Marion Hübinger, May Raven, Christelle Zaurrini und Charlotte Zeiler …

Viel Freude beim Lesen!


 

Julia Dessalles: Ruby & Kai ❤

dessalles„Versuch nur nicht zu sabbern? War der Typ denn vollkommen übergeschnappt? Sie hasste ihn aus tiefstem Herzen, wie er da so entspannt lehnte und darauf wartete, dass sie ihn küsste. Ihn! Küsste!“ (aus: Rubinsplitter: Funkenschlag und Tränenspur)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Julia: „Obwohl es eine Hassliebe mit gepfefferten Dialogen ist, bringt der andere jeweils das Beste in seinem Gegenüber zum Vorschein. Die beiden sind teilweise fürchterlich zueinander, aber gleichzeitig spürt man dieses zarte Band, das Kai – den Kusslippenkotzbrocken – nach und nach in einen sensiblen Jungen verwandelt, der bis über beide Ohren in Ruby verknallt ist.“

 


 

Sandra Florean: Dorian & Louisa ❤

coveroriginalDorian: „Ich hatte Kriege erlebt, Frauen und selbst Kinder sterben sehen, Folter und Grausamkeiten gesehen und begangen, Menschen getötet, viele Menschen – auch Unschuldige. Nichts davon hatte mir schlaflose Tage bereitet. Eine Sterbliche namens Louisa schaffte es mit einem Blick.“

Louisa: „Er wusste genau, dass er gut aussah. Männer, die wussten, was sie hatten, und wie sie wirkten, spielten nur mit Frauen wie mir. Hier gab es reichlich hübschere Kandidatinnen. Warum sollte er es dann ausgerechnet auf mich abgesehen haben? Bestimmt nur, um mich zu demütigen, oder aus Experimentierfreude, oder … wer wusste schon, was sich Männer dachten.“ (beides aus: Die Nachtahn-Reihe)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Sandra: „Ich hab es Dorian nicht gerade leicht gemacht, Louisa zu erobern. Sie ist ein sehr eigenwilliger Charakter, und die beiden trafen sich, als sie gerade eine schwere Phase in ihrem Leben durchmachte und schlichtweg kein Interesse an Männern hatte. Schon gar nicht an gut aussehenden, die nach Geld stanken. Dennoch kämpft er hart um sie und erobert sie stückweise. Allerdings dauert es, bis sich Louisa vollends fallenlassen kann. Natürlich spielt Dorians düstere Vergangenheit da eine Rolle und nicht zuletzt die Tatsache, dass er gar kein normaler Mann, sondern ein Vampir ist. Aber nachdem sie sich endlich zu ihren Gefühlen bekannt hat, war es gar nicht so leicht, diese Liebe noch zu sabotieren. Dennoch hab ich mir als sadistisch veranlagte Autorin die größte Mühe gegeben und manchmal sah es wirklich nicht gut für die beiden aus …“


 

Julianna Grohe: Mayrin Barnaby & Hauptmann Edmund Kane ❤

die-vierte-braut-730x1030Vorsichtig schielte ich zu ihm auf. Sein dunkelbraunes Haar war ein wenig zerzaust – bestimmt hatte er schon geschlafen. In mir erwachte der unbändige Wunsch, mit meinen Fingern durch genau diese Haare zu gleiten, während er …
Mayrin Barnaby, dachte ich, erschrocken über diesen merkwürdigen Gedanken, hör sofort auf damit! Ich kannte den Mann überhaupt nicht! Und das Wichtigste war immer noch die Frage, wie ich schnellstmöglich heimkam.
„Also?“, durchbrach Hauptmann Kane die Stille.
Meine Wangen wurden heiß, was sicher nur am Wein und der Wärme des Raumes lag.
Als ich nicht antwortete, hakte er nach: „Weshalb wollen Sie hier so dringend fort, dass Sie sich sogar in Lebensgefahr begeben?“
Sollte es in diesem riesigen Schloss doch einen Menschen geben, der bereit war, mir zuzuhören?! War dies meine Chance?
„Ich muss unbedingt morgen früh in Talebridge sein!“, erklärte ich und blickte ihn um Verständnis flehend an.
„In Talebridge?“, wiederholte er, und ich hatte den leisen Verdacht, dass er sich über mich lustig machte. „Und wie wollten Sie das anstellen?“
„Ich weiß nicht, Sir. Aber mir wäre schon etwas eingefallen, wenn ich aus diesem Schloss nur endlich herauskäme!“
Auf seiner Wange bildete sich ein Grübchen. (aus: Die vierte Braut)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Julianna: „Es war wunderbar, sich das Leben in einem historischen Schloss mit Kronleuchtern, Geheimgängen, Prinzen und jeder Menge Bediensteten vorzustellen und in die Welt einer königlichen Brautschau einzutauchen.
Ich liebe die unkonventionelle Art in der Mayrin die Brautschau meistert und das Herz des Hauptmannes erobert, obwohl er doch eigentlich auf keinen Fall eine Ehefrau möchte.“


 

Marion Hübinger: Liam & Sarina ❤

cover-soulcolours1„Im nächsten Moment liegen unsere Münder aufeinander, erkunden einander, erzählen ihre eigene Geschichte von Sehnsucht, Verlangen und all den Ängsten um den anderen. Dabei fällt endlich die Anspannung der letzten Tage von mir ab. Dank Liam kann ich für den Moment vergessen. Was hinter uns liegt. Und mich auf etwas Neues einlassen. Mit ihm an meiner Seite.
„Die Erde also, hm“, murmle ich und atme tief durch.
Wenn meine Scans jetzt irgendwo aufleuchten würden, dann mit Sicherheit hellgrün. Vor Freude und auch ein wenig vor Glück.“ (aus: Soul Colours – Blaue Harmonie)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Marion: „Sarinas Leben wird durch Liams Ankunft auf dem Planeten Aeterna von Anfang an erschüttert. Anfangs hasst sie ihn dafür. „Also, er heißt Liam McKenzie, und ich kann nur sagen, dass er ein eingebildeter Idiot ist!“ (O-Ton Sarina) Er ist schon eine Art Bad Boy, aber mit den besten Absichten. Im Laufe der Zeit öffnet er ihr die Augen über die grausamen Machenschaften auf ihrem Heimatplaneten und Sarina lässt sich an seiner Seite auf eine Rebellion ein.  „Glaub mir, Sarina, es war das Richtige, was du gemacht hast. Auch wenn es sich jetzt noch nicht danach anfühlt.“ (O-Ton Liam) Am Anfang verbindet die beiden mehr das gemeinsame Ziel, aber dann funkt es schon gewaltig, mitten im Strudel um den Kampf gegen das System.
Ich mochte es beim Schreiben, dass es zwischen Sarina und Liam anfangs ordentlich gefetzt hat, dass Sarina aber dank diesem Mann eine innere Veränderung durchgemacht hat: von der strongen Paria, die alle Gefühle im Griff hat, hin zu einer aufbegehrenden und sensiblen jungen Frau.  Und Liam ist für mich einfach der Typ, an dessen Schulter man sich anlehnen möchte. Ich mag ihn, weil er eine harte Seite hat, die er in seinem Beruf zeigt, aber eben auch eine weiche. Ein Traumprinz eben! *grins* Liam und Sarina sind für mich einfach das perfekte Paar, sie gehen in meiner Trilogie sozusagen durch dick und dünn !“


May Raven: Jessamine & Matej ❤

monster-geek-web-693x1030„Mein „Uff“ hatte daran gelegen, dass ich zuerst auf den Seesack in meinem Rücken gefallen und schließlich Matej mit seinem ganzen Kampfgewicht auf mir gelandet war. Wo er auch jetzt noch immer seelenruhig liegen blieb. Hallo, ich bin keine Matratze.“

„Für einen Augenblick war es, als wäre die Zeit stehen geblieben; ein Moment, in dem wir uns in den Augen des anderen verloren. Jegliche Sinne konzentrierten sich nur noch auf Matej: kein Laut mehr, außer seinem Atem; kein Geruch, außer seinem; keine Empfindung, außer seinem hitzigen Körper auf meinem.
Und dann, endlich, senkte er seine Lippen auf meine und sein Mund nahm mich in Besitz. Dort war kein Zögern, keine Zurückhaltung oder ein langsames Herantasten, wie ich erwartet hatte – nein. Nur raues, loderndes Feuer.“ (beides aus: Monster Geek – die Gefahr in den Wäldern)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Martina: „Ich mochte total gerne dieses hin und her zwischen den beiden. Diese eindeutige Anziehung, gegen die sich beide gewehrt haben, vor allem Jess. Außerdem fand ich die Dialoge so schön witzig und auch das gewisse Verbotene an Matej, da dieser ja eigentlich ein Pfarrer ist.


 

Christelle Zaurrini: Amy & Sean ❤

13996228_1734628020119642_7701503554813801416_o„Als meine Beine schlappmachen, schwimme ich wieder an die Oberfläche und entdecke Sean, der mich mit funkelnden Augen mustert. Er zieht den Schnorchel aus dem Mund und kommt zu mir herangeschwommen. »Sag mir, ob sich das Abenteuer schon gelohnt hat«, ruft er überschäumend von Glück. Und ich kann nicht anders, als ihn zu umarmen. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal nichts außer purem Glück empfunden habe. Unsere Welt ist nicht immer schön, aber er hat
mir gezeigt, dass es immer noch Stellen gibt, für die es sich zu kämpfen lohnt. Für die es sich lohnt, zu leben.
»Danke«, hauche ich, und spüre, wie sich meine Kehle verengt. Tränen laufen mir über die Wangen und vermischen sich mit dem salzigen Wasser, in dem wir uns befinden. Hoch und runter wippend bleiben wir im Wasser. Meine Arme liegen immer noch um Seans Hals und ich kann seinen wilden Herzschlag an meiner Brust spüren. »Danke, dass du mir das hier gezeigt hast.«“

„Nach allem, was passiert ist , kann ich niemanden lieben. Wenn ich es könnte, würde ich dich lieben.“ (beides aus: Forbidden Desire: Amy & Sean)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Christelle: „Die Beziehung der beiden ist ziemlich knifflig, da Amy in einer Ehe steckt, die sie seelisch und körperlich sehr belastet. Zunächst sind Amy&Sean auch nur Freunde – und schon da hat Amy ein schlechtes Gewissen. Ihr Mann hat sie voll im Griff und schafft es, ihr all das Glück und den Spaß am Leben zu nehmen. Erst Sean zeigt ihr wieder die schönen Seiten der Welt. Ihre Gefühle kommen schleichend und bringen gleichzeitig die dunklen Seiten hervor. Ich liebe die knisternden Momente, die gleichzeitig auch Traurigkeit mit sich bringen. Ich mag aber auch die freien Momente der beiden, an denen sie nicht daran denken, dass ihre Liebe nicht sein dürfte. Die beiden verbindet mehr als Leidenschaft und Lust, sie zeigen sich gegenseitig, dass das Leben lebenswert ist – egal was passiert.“


 

Charlotte Zeiler: Mia & Oliver ❤

la-vita-seconda-207x300„Mia hatte ihn nicht gesehen. Gott sei Dank!
Wahrscheinlich  wegen der tief stehenden Sonne, denn jetzt schob sie sich die getönte Brille vom Haar über die Augen.
Geräuschvoll atmete er aus. Er benahm sich wie ein dummer Schuljunge. Doch irgendwie konnte er nichts dagegen tun.
Das Sommerkleid, das sie trug betonte ihre zarte Figur und ließ sie unglaublich sexy aussehen.
Außerdem musste sie beim Friseur gewesen sein. Die Haare waren deutlich kürzer und doch sah sie femininer und verführerischer aus,
als mit ihren langen Haaren, die sie immer nur lieblos zu einem  Pferdeschwanz gerafft hatte. Herrgott!
Er hörte sich ja an, wie jemand der es nötig hatte. Reiß dich zusammen Mann!“ (aus: La Vita Seconda)

Was macht das Prickeln zwischen den Beiden aus?

Charlotte: „Beide Protagonisten der Gegenwart haben sich sozusagen ins Buch geschlichen und ich habe mich in sie verliebt (geplant waren sie eigentlich nur als „austauschbare“ Nebencharaktere) . Das erste Mal kennengelernt haben sie sich beim Kölner Karneval, genauer gesagt an Weiberfastnacht.
Mia arbeitet als Krankenschwester auf einer Intensivstation in einem kleinen Krankenhaus, am Rande der Stadt, und war an Karneval als Katze (Catwoman) verkleidet in Köln mit Freundinnen unterwegs. Oliver (kein Kind von Traurigkeit) arbeitet als Assistenzarzt in der Uniklinik und hatte an Weiberfastnacht einen mächtigen Kater. Sechs Monate später tritt er seine neue Stelle als Stationsarzt auf der Intensivstation an, wo zufällig auch Mia arbeitet. Ob aus beiden letztendlich ein Pärchen geworden ist, möchte ich natürlich noch nicht verraten!“


 

Welche Bücher-Pärchen lassen eure Herzen höher schlagen?

Gibt es Liebesgeschichten, die ihr immer und immer wieder lesen könnt? Texte mit dem ’speziellen Funken‘, die euch angesprochen haben? Oder schreibt ihr sogar selbst und habt euch ein bisschen mit euren Charakteren mit-verliebt? Wer ist euer Non-Plus-Ultra-Pärchen – und dabei schnurzpiepegal, ob hetero-, bi-, homo- oder vielleicht sogar eine Liebe, die von Romantik absieht? Dann haut in die Tasten!

Das solltet ihr preisgeben: Wie heißt das Pärchen (… oder Love-Triangle, oder …)? Welches Zitat über die beiden findet ihr besonders schön? Und was macht den speziellen Funken, das Prickeln zwischen den beiden aus?

Fühlt euch frei, #meinliebstesLiebespärchen weiter zu verwenden! Anbei findet ihr auch noch ein paar Banner, die sich über Verwendung freuen. Ich freue mich natürlich, wenn ihr mich verlinkt und ich EURE Ideen zu Gesicht bekomme! Ihr findet mit auch auf http://www.facebook.com/katharinavhaderer

Viel Spaß und schönen Valentinstag, ob mit oder ohne Buch!

eure Katharina

Feel free to use:

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~*99-Cent-Aktion*~ Das Herz im Glas + Eggenburg Lesung

Im Rahmen meiner Lesung beim Mittelalterfest Eggenburg am Sonntag 11.Sept.16 gibt es den mittelalterlichen Fantasyroman „Das Herz im Glas“ als eBook um 99 Cent. http://amzn.to/2cI9Hz5

Falls jemand dieses Wochenende in Eggenburg unterwegs ist – ich lese am Sonntag, 11.September 2016, um 12:30 während des Mittelalterfests Eggenburg im Klementhaus aus meinem Fantasyroman im Mittelalter-Setting „Das Herz im Glas“.

Eggenburg ist einfach eine geniale Sache,

der größte Mittelaltermarkts Österreichs meines Wissens nach, in der historischen Altstadt Eggenburg im nördlichen Niederösterreich. Eggenburg wird von einer breiten Stadtmauer umringt, die es so gut wie uneinnehmbar machten.

Jedes zweite Wochenende im September verwandelt sich Eggenburg in einen riesigen Markt. Es gibt nicht nur meinen Favoriten – Ochs am Spieß mit Kraut im Weckerl, oder wie meine Freunde und ich es liebevoll nennen: „Mittelalterkebap“, sondern mal mehr, mal weniger historische Gewandungen, Schmiede, Workshops, Musik, Tänze, Bogenschießen, Schaukämpfe uvm. Für ein genaues Programm zahlt es sich aus, HIER rechts das Programm einzusehen. Manche erlesene Programmpunkte befinden sich nämlich in der Abgeschiedenheit kleiner Kapellen, oder in meinem Fall: Im Klementhaus!

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Kathi beim Kinderbogenschießen in Eggenburg (alle ins Gelbe und Rote, of Course) – ich hoffe mein Bogenschießlehrer, der direkt aus Game of Thrones stammen könnte, findet es ok, dass ich das Bild aus 2012 online gestellt habe! ❤

 

Es zahlt sich aus, nach Eggenburg zu kommen, wer ein riesiges Spektakel ansehen möchte. Man rechne aber mit Anfahrzeiten und unglaublich vielen Menschen – Hunde werden dort nicht so gern gesehen. Auf Facebook findet ihr einige Tipps hier: https://www.facebook.com/Mittelalterfest-Eggenburg-164397413665527/

Also:

Sonntag, 12:30, Kathi im Klemenshaus.

Nach mir lesen Größen wie Michael Peinkofer, Christoph Hardebusch und Bernhard Hennen. Ich sammle bereits meine Bücher zum Signieren. Meine Mittelalterfreunde sammeln Tomaten, um mich damit zu bewerfen 😉

Was war das jetzt mit 99-Cent-Aktion?

Weil ich mich einfach freue, aus meinem alten Liebling „Das Herz im Glas“ lesen zu dürfen, das ja mein heimlicher Favorit meiner Bücher ist, gibt es eine 99-Cent-Aktion für das eBook! Dieses könnt ihr hier erwerben und euch mit mir freuen.
Falls ihr das Buch schon kennt und es euch gefallen hat, freue ich mich natürlich, wenn ihr die Aktion postet, shared etc. 🙂

zur Aktion gehts HIER: http://amzn.to/2cI9Hz5

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Inhalt:

“Es ist schwer, in einer Stadt wie dieser gut zu bleiben. Man arrangiert sich.”

Terra Talioni ist eine Felsenstadt, die das Schönste mit dem Hässlichsten vereint. Verdeckt von den leinernen Dächern der Purpurnen Märkte kann hier jeder Besucher seinen dunkelsten Gelüsten folgen. Zwischen dem Rauch der Rauschmittel und zwielichtigen Winkeln wechselt nicht selten illegale Ware von einer Hand zur anderen. Der Reisenden Aenne fällt ein menschliches Herz in den Schoß. Ein Schlächter treibt in Terra Talioni sein Unwesen, der Organe für dunkle Magie missbraucht. Wer kann ihn stoppen?

Für Liebhaber dunkle Fantasy Geschichten in düster-exotischen Settings a la Adrezej Sapkowskis „The Witcher“, Kai Meyers „Djinnland“ oder Brent Weeks „A Way of Shadows“.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!

 

Nica Stevens über ihre „Verwandte Seelen“-Trilogie im Interview

Nica Stevens wurde 1976 geboren und lebt mit ihrem Mann und ihren Söhnen in Deutschland. Schon als Kind war sie im Träumen eine Großmeisterin und verweilte mit ihren Gedanken oft in einer anderen Welt. Dass sie mit ihrer Fantasie eines Tages ihren Lebensunterhalt bestreiten könnte, wäre ihr damals nie in den Sinn gekommen.

Dann kam ihr Debütroman „Verwandte Seelen – eine Liebe zwischen Unsterblichkeit und Tod“, den sie zunächst für sich und ihre Freunde schrieb. Als sie es das Buch doch veröffentlichte, ahnte sie nicht, dass sie den Grundstein für einen Kindle-Bestseller gelegt hatte.

 

verwandte-seelen-sammelband-736x1030Die „Verwandte Seelen“-Trilogie wird beim Drachenmond-Verlag neu aufgelegt und ist ab 15. September erhältlich. Wer das Printexemplar bis 08.09. direkt auf der Verlagsseite bestellt, bekommt das Buch mit persönlicher Widmung signiert geschickt!
Ich hatte das Vergnügen, mit Nica ein kleines Interview über die Werdereise ihrer Trilogie zu machen.

Ihr habt die Möglichkeit ein eBook des ersten „Verwandte Seelen“-Romans zu gewinnen!

Mehr dazu nach dem Interview.

 

Liebe Nica,

Ursprünglich hast du „Verwandte Seelen“ für dich selbst geschrieben. Warum hast du deine Meinung geändert und hast es doch veröffentlicht?

Ich hatte meinen Freundinnen das Manuskript zum Lesen gegeben und sie waren alle von der Geschichte dermaßen begeistert, dass sie wochenlang auf mich eingeredet haben. Es ist allein ihrer Hartnäckigkeit zu verdanken, dass ich „Verwandte Seelen“ in die Welt entlassen habe. 😉

Was hast du als Erstes getan, als du bemerkt hast, dass „Verwandte Seelen“ Platz 1 in der Fantasy-Kindle-Bestsellerliste erklommen hat?

Ich habe es nicht geglaubt Meine beste Freundin rief mich damals ganz aufgeregt auf Arbeit an und ich dachte, sie macht sich einen Spaß mit mir. Es hat ein paar Tage gedauert, bis ich das wirklich realisieren konnte.

Du hast „Verwandte Seelen“ zunächst geselfpublished – nun bist du beim Drachenmond-Verlag. Was hat dich zu dem Schritt in einen Verlag bewogen?

Der unglaubliche Erfolg von „Verwandte Seelen“ hat mir viele Türen geöffnet. Es haben einige Verlage angeklopft, denen die Trilogie aufgefallen ist. Ich habe mich letztendlich für den Drachenmond Verlag entschieden, weil ich von Astrid und ihrem Arrangement begeistert bin. Sie hat mir den schnellstmöglichen Veröffentlichungstermin ermöglicht und ist zudem ein ganz liebevoller Mensch.

Wirst du bei der Frankfurter Buchmesse zu treffen sein – und falls ja, wo und wann kann man sich „Verwandte Seelen“ signieren lassen?

Ja, ich bin von Donnerstag bis Sonntag auf der Buchmesse, allerdings stehen noch nicht alle öffentlichen Termine fest. Am Stand vom Drachenmond Verlag werde ich am Freitag von 13:00-13:45 Uhr und Samstag von 13:45-14:30 Uhr (Halle3.0 StandK2) zusammen mit meinen lieben Autorenkolleginnen Mirjam H. Hüberli und Alexandra Fuchs eine Signierstunde geben. Dort gibt es die Bücher direkt zu kaufen und ich freue mich jetzt schon darauf, sie für euch zu signieren.

 

Über die Bücher:

Verwandte Seelen – eine Liebe zwischen Unsterblichkeit und Tod

Die neunzehnjährige Samantha weiß nicht, wer sie ist und welche tragende Rolle sie in der Beziehung zu den Unsterblichen spielt. Sie wehrt sich gegen deren Gesetze und ist mit anderen Menschen auf der Flucht. Als sie schließlich dem Feind in die Hände fällt, scheint ihr Schicksal besiegelt. Doch entgegen ihrer Befürchtung liefert der Unsterbliche Jake McAlaster sie nicht aus. Er ist abweisend und verwirrend aber auch faszinierend und unwiderstehlich. Samantha spürt, dass er etwas vor ihr verbirgt. Jedoch ahnt sie nicht, wie unwiderruflich sie schon längst mit ihm verbunden ist.

Erscheint am 15. September im Drachenmond-Verlag in neuer Gewandung.

 

Ihr kennt „Verwandte Seelen“ schon und wollt die Autorin kennenlernen? Dazu habt ihr die Möglichkeit bei der Buchmesse in Frankfurt! (siehe oben)
Ihr wollt das Buch lesen? Macht beim Gewinnspiel vom eBook mit. Die Bücher werden auch während der Buchmesse erwerbbar sein, so könnt ihr euch ein Autogramm holen.

Website: http://www.nicastevens.de/
Facebook: https://www.facebook.com/StevensNica/?fref=ts
Die „Verwandte Seelen“-Trilogie beim Drachenmond-Verlag: https://www.drachenmond.de/titel/verwandte-seelen-die-trilogie/
Verwandte-Seelen Teil Eins via Amazon: https://www.amazon.de/Verwandte-Seelen-Liebe-zwischen-Unsterblichkeit/dp/3959915012

 

Was müsst ihr tun, um das eBook zu gewinnen?

Kommentiert hier im Originalbeitrag samt eMail-Adresse, oder auf meiner Facebook-Seite auf dem entsprechenden Beitrag, was euch am Klappentext von „Verwandte Seelen“ reizt. Das Gewinnspiel wird von mir persönlich in Kooperation mit der Autorin veranstaltet. Es gibt keinen rechtlichen Anspruch auf den Gewinn.

 

Leider geil!

Unnötig, aber geil: Ich musste es haben! 😛 #whateveryauthorneeds

Heute muss ich eine neue Errungenschaft mit euch teilen, die zwar praktisch total unnötig ist – aber trotzdem geil. Nicht nur die Romanautoren unter euch werde ich damit begeistern können, da bin ich sicher – jeder, der in die Laptop-Tasten haut, wird Sternchen in den Augen bekommen.

*_________*

Ursprünglich auf Etsy gefunden, habe ich herausgefunden, dass der Verkäufer nicht in Amerika sitzt, sondern Polen – und musste via keyshorts.com gleich zuschlagen und mein hart verdientes Autoreneinkommen um mich werfen. Es handelt sich um eine Beklebung für die Tastatur, durch die man das Gefühl hat, auf ein Bild dahinter zu blicken:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Kann man da irgendetwas anderes sagen als „GEIL!!!“?

Das fantastische Grün des Sternehimmels hat mir sofort zugesagt … wie ein Schwall Magie hinter meinem Laptop. Es gibt aber auch zahlreiche andere Sternenhimmel-Farben und z.B. wundervolle Bilder von Van Gogh. Der polnische Hersteller hat sich zwar auf Apple spezialisiert, aber hier konnte ich einige Beklebungen für meinen Laptop finden: HIER 😀

Was war das absolut unnötigste, aber „leider geile“ Zeug, das ihr euch besorgen musstet (besorgen müsst)? 😀

Zwei Frauen, zwei Geschichten

Über Frankas & Alex‘ Wachstumspotenzial in der „Götterdämmerung“ -Reihe

Ich fand es immer wieder interessant, die Reaktionen zu Franka und Alex zu lesen. Die beiden sind seit ihrer Kindheit befreundet. Auf eine gewisse Weise kann ich mich in beide Charaktere einfühlen, besitze ich von beiderlei Frauen Aspekte. Wenn es ums „Mögen“ geht, identifizieren sich die LeserInnen ganz unterschiedlich. Die Tendenz innerhalb des ersten Buches wies eindeutig in Richtung Franka. Das fand ich interessant, da sie der weitaus weniger angepasste Charakter  ist. Ich dachte mir, mit ihrer ruppigen, direkten Art und ihrer schweren Umgänglichkeit würde sie sich nicht so viele Freunde machen. Doch genau das mochten die LeserInnen besonders an ihr.

Alex, bemängelten in der „Versunkenen Stadt“ viele, wäre zu passiv. Sie stünde nicht für das ein, was sie haben wollte. Dass sie diese Eigenschaften an ihr kritisierten, störte mich anfangs. Mittlerweile tut es das nicht mehr, weil ich über die Bände hinweg selbst erkannt habe: Franka und Alex haben an unterschiedliche Dingen zu wachsen.

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Ein Buch zeigt immer eine Entwicklung an.

Das sollte es zumindest. Die Entwicklung einer Geschichte, aber auch die Entwicklung der Charaktere, die diese beleben. Bleiben die Charaktere starr, finde ich das Buch langweilig.

Mit Band 2.2 (Der antimagische Golem), den ich gerade beende, haben sowohl Franka als auch Alex ihre Entwicklungsbogen erklommen. Und beide müssen sich mit ungewohnten Situationen auseinandersetzen und an ihnen wachsen.

Franka bewaffnet in ein Kriegsgebiet zu schicken, ist nichts, das ihrer Entwicklung dienlich ist. Das ist ihr Revier. Sie hat keine Angst vor dem Tod. Vermutlich versteht sie nicht einmal wirklich, was es bedeuten würde, zu sterben. Sie hat keine Angst vor Schmerzen und auch nicht vor Verletzungen – bereits in Band 1 musste sie einiges einstecken. Man benötigt Angst, um zu wachsen.

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Das heißt nicht, dass Franka keine Ängste hat.

Sie beziehen sich jedoch nicht auf den Kampf, und auch nicht auf verbale Auseinandersetzungen. Sie schreit ihren Gegener auch dann rücksichtslos an, wenn sie intellektuell eindeutig unterlegen ist.

Franka ist gnadenlos. Und Franka kann nicht verzeihen. Das sind ihre großen Schwachpunkte, die sie sich ihr Leben lang erarbeitet hat, weil sie Menschen von sich fernhalten wollte. Gegen Gefühle kann man nicht ankämpfen. Und ihnen auch nicht ins Gesicht schlagen. Das Immaterielle ist es also, das ihr Angst macht, weil es nicht körperlich bekämpfbar ist.

Franka hat an ihren Gefühlen zu wachsen.

Nicht nur an der Wut, die sie so oft verspürt. Auch an der schwesterlichen Liebe, die sie zu Alex verspürt, und zu der romantischen Liebe zu ihrem (Ex?)-Freund. Diese Herausforderung mag auf den ersten Blick nicht so spannend wirken wie eine Schlacht gegen einen Golem, ist aber zutiefst menschlich.

Alex mag kühl wirken, doch in der Beziehung der beiden Freundinnen ist sie die vergebende Kraft. Sie lässt Franka sein, wie sie ist. Sie akzeptiert ihre Eigenheiten. Eine Eigenschaft, die dazu führt, dass sie befreundet sein können – dann ganz ehrlich: Franka könnte niemals mit einer anderen Franka befreundet sein.

Alex‘ Anpassungsfähigkeit ist etwas, das manche LeserInnen an ihr bemängelt haben. Sie wirkt dadurch nicht ganz straight, meinten sie. Tatsächlich ist das beabsichtlicht. Denn Alex hat nicht an ihren Gefühlen zu wachsen – die hat sie relativ gut im Griff und akzeptiert sie auch die meiste Zeit – sondern ihren Weg zu finden. Die neuen Situationen bieten ihr nicht immer an, sich anzupassen, sich hindurchzuwinden. Auch wenn sie eindeutig besser dazu geeignet ist, mit Leuten unterschiedlicher Interessensvertretungen zusammenzuarbeiten als Franka, muss sie lernen, ihre eigenen Interessen zu vertreten. Dazu muss sie ihre Stärke finden. Das tut sie im Laufe des Buches auf verschiedenen Ebenen. Magisch, emotional, geistig, auch körperlich. Körperlich wird sie nie Frankas Level erreichen. Aber sie wächst über sich selbst hinaus und bietet jenen die Stirn, bei denen sie es zu Beginn des Buches noch nicht geschafft hätte. Ihrer Ziehmutter. Diversen Halbgöttern. Franka.

Aber auch – sich selbst.

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Aus der Götterdämmerung-Reihe sind bisher zwei Bände erschienen, ein dritter wird gerade beendet.

Inhalt:

Badhre ist eine zweigeteilte Stadt – nach dem Fall der Götter während der Götterdämmerung versank Alt-Badhre „Archaibadhre“ in der Tiefe. Diejenigen, die an die Oberfläche zurückkehrten, bildeten eine neue, moderne Zivilisation: Neobadhre.

Heute leben beide Städte friedlich Seite an Seite. Während Neobadhre sich als Repräsentant der aktuellsten Technik sieht, hält sich Archaibadhre mit Ach und Krach sowie magischen Finkeleien aufrecht. Doch die versunkene Stadt hat weitaus mehr zu bieten als alte Gebäude und magische Spielereien: Hinter der harmlosen Fassade verbergen sich hochmagische Gestalten – Götterabkömmlinge und gefallene Götter, die nach Rache und Macht suchen. Wenn sie ihre Kräfte vereinen und sich gegen die Menschen erheben, hat die Millionenstadt dann noch eine Chance?

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Copyright Bilder – Pinterest (folge Link)

Copyright Cover: Katharina V. Haderer

5 verrückte Dinge, die man tun könnte, um den Frühling herbeizubeschwören

Meine Kollegin Elke Aybar hat sich den Frühling herbei gewünscht, bei ihr liegt gerade Schnee. Irgendetwas muss ich richtig gemacht habe, um den Frühling herbei zu rufen, denn bei mir ist es zwar recht kühl, aber die Sonne scheint und Schnee liegt Gott sei Dank nur im Süden Österreichs. Mal sehen, ob ich Elke und anderen Kolleginnen helfen kann, den Frühling herbeizurufen! 😀

Ihr wollt weitere Tipps und Tricks? 😀 Schaut hier vorbei:

Ich habe meinen Balkon „frühlingsfit gemacht“.

Zu sagen, ich hätte ein grünes Däumchen, wäre eine Übertreibung. Ich würde sogar sagen, er ist eher ein Pflanzen-Töter-Daumen. Wobei nicht alles von mir allein verschuldet zu sein scheint. Ich sage nur: BASILIKUM. Hat bei irgendjemand ein Basilikum schon länger als 2 Tage überlebt? Egal, wo ich es kaufe, ob nun bei Bellaflora, im Supermarkt oder selbst gezüchtet: Stolz trage ich einen grünenden Basilikum-Stock nach Hause, stelle ihn hin: Und plötzlich scheint er auf ominöse Art und Weise abzusterben.

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Mit dem Begrünen meines Balkons habe ich angefangen, als ich Katzen bekommen habe. Meine Pelargonien haben die Verschiebung von drinnen nach draußen nur unter großen Qualen überlebt und zuerst mal im Frostschock alle Blätter welken lassen. Mittlerweile weiß ich schon, welche Pflänzchen sich auch bei meinem schwarzen Daumen hartnäckig halten – und den strengen Wetterbedingungen auf meinem Balkon trotzen, ausgesetzt Sonne, Wind und Regen. Rosmarin ist nahezu untötbar, genau wie Thymian, und überraschenderweise: Ysop und Oregano. Auch die Zitronenmelisse und der Rucola (Rauke) (!) ist nachgewachsen! Dieses Jahr hinzu gekommen: Der Lorbeer (vorletzten Winter gestorben), ein Balkon-Basilikum (mit Mini-Blättern, wird er überleben?), Pflücksalat und Minze.

 

2. Ich schaffe es schreibtechnisch nicht, mich auf Winter- und Herbstszenen zu konzentrieren.

Wenn es danach ginge, was in meinen Büchern passiert, habe ich gerade triste Novembertage vor mir, fallende Blätter, Regen, aber auch eine unwirkliche, unterirdische Höhlenlandschaft. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich spontan in meine Wunschvorstellung zurückfalle und blühende Frühlingsgärten beschreibe. In „Blue“ wurden dann schließlich Chrysanthemen daraus, die auch im Herbst blühen. Es hat harte Recherche benötigt, nicht alles umzustoßen. Zeit, die Jahreszeit zu wechseln.

 

3. Ich versuche den fallenden Schnee hinter mir zu lassen und tanze stattdessen durch wirbelnde Katzenhaare.

Meine Katzen wissen auch, dass Frühling wird. Ich habe das Glück, im Osten Österreichs zu wohnen – denn im Süden liegt momentan überall Schnee! Sehr traurig, die Ernte wird stark betroffen sein. Hier im Osten ist es kühl, aber wir wurden vom April-Wetter verschont. Die Katzen haben diesen Moment genützt, explosionsartig ihr Winterfell loszuwerden. Man ziehe eine schwarze Hose an, die kein einziges Katzenhaar drauf hat (haha, als ob das möglich wäre), die nächste Katze geht im 5-Meter-Abstand vorbei und – fffffft! Ich habe plötzlich eine Fellhose.

4. Ich überdenke meine Inneneinrichtung neu.

Frühlingsputz? Ich hasse putzen. Heute habe ich mit einem Swiffer Staub gewischt, das muss reichen. Und um das Auge abzulenken habe ich mir zwei neue Decken gekauft, um meinen Lesesessel und mein Sofa zu dekorieren. Ich habe die Rechnung nicht mit meinen Katzen gemacht. Als ich am Abend nach Hause kam, habe ich herausgefunden, dass sich die Gewebestruktur der Überdecken vermutlich super zum Kratzen eignet. BUHU!

 

5. Ich fange an, exzentrische Dinge zu kochen.

Der Frühling lockt mich meist aus meiner Höhle, und während ich mich in der Winterzeit bevorzugt mit Zucker und Kohlehydraten vollstopfe, bin ich dann begeistert, wenn ich Dinge aus der Natur verwerten kann. Als die Blätter gerade keimten, war das Helenental bereits voll mit Bärlauch. Das veranlasste mich natürlich dazu, Bärlauchpesto zu machen, das so scharf war, dass es meinem Vater zirka die Nasenhaare weggeätzt hat.

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Zu Ostern gab20160418_112744 es von meiner Mutter Bärlauch-Brennnessel-Girsch-Suppe und Salat mit violetten Veilchen. Nächstes Jahr gibt es vielleicht sogar frische Eier dazu … Mutter und Bruder wollen sich zusammen einen Hühner-Stall bauen! 😀 Auch frischer Spinat ist jetzt köstlich und bei meinem Gemüseladen um die Ecke zu haben. Allerdings wundert es mich immer wieder, wie stark das Zeug in sich zusammenfällt!

Der Frühling verführt einen dazu, wieder frisch und saisonal zu kochen und Zutaten zu verwenden, die gerade auch in der freien Natur zu finden sind!

 

 

Die Leiden des jungen Schriftstellers (… und anderer Schreibtischangestellter)

Es ist wieder Zeit für einen Blogbeitrag, dachte ich mir. Ich möchte etwas schreiben, das euch auch etwas bringt, dachte ich mir.

Und während ich so viel nachgedacht habe, habe ich mir die Nackenmuskeln geknetet, die vom vielen Arbeiten an der Tastatur ziemlich verspannt waren und – tadaa! – da war das Thema. Heute möchte ich euch ein paar Tipps & Tricks vorstellen, die ich mir in den letzten Jahren erarbeitet habe, bzw. die andere meiner KollegInnen anwenden, um sich trotz der vielen Schreibtischarbeit ein bisschen wohler in ihrem Körper zu fühlen. (Ich bin keine Physiotherapeutin, heißt, ich drücke mich so gut aus, wie es mir möglich ist, und ich kann auch nur  Empfehlungen abgeben, die mir helfen. Für etwaige Unfälle bin ich nicht verantwortlich!)

 

1) Der verspannte Nacken

Wir alle kennen ihn. Er ist mit schleichenden Kopfschmerzen verbunden, manchmal mit einem Stechen, sobald wir den Kopf drehen. Da ich hauptsächlich an der Tastatur arbeite, ist ein verspannter Nacken kaum zu verhindern. Wir heben beim Arbeiten unbewusst die Schultern an und üben kaum Kontrabewegungen aus. Meistens, wenn ich bemerke, dass meine Schultermuskeln schon extrem verspannt sind (man kann die Knoten darin richtig fühlen bzw. fühlen sich die Muskelpartien manchmal wie Platten an), scheint es dann schon zu spät zu sein.

Fremdmassage ist eine tolle Sache. Leider bekommt man die zu selten.

Eine Autorenfreundin hat mir dieses Video über 15min Yoga-Übungen empfohlen, die man ganz einfach auf einem Stuhl durchführen kann (falls du Angst gehabt hast, dich in entsprechender Kleidung auf eine Matte hauen zu müssen – nein, geht auch ganz einfahc im Büro). Hier geht es hauptsächlich darum, Gegenbewegungen auszuführen und die entsprechende Partie zu dehnen. Gerade das „Ausstreichen“ der Muskeln am Ende finde ich sehr angenehm. Wenn es ganz schlimm ist, verwende ich Arnika-Öl oder eine Menthol-Salbe. Natürlich ist das alles reiner Selbstversuch – aber ich persönlich kann sagen, es hilft mir wirklich!

Ein verspannter Nacken kann ja auch oftmals der Grund für Kopfschmerzen sein – die Muskelstränge im Nacken pressen auf die Nerven, wenn man den Hals an der Nackenwirbelsäule hinauf streift, spürt man es wie ein ein heißer Schuss in die Schläfen hinauf. Wer also wegen Kopfschmerzen in den Schläfen klagt, sollte vielleicht nicht nur das Symptom mit Schmerzmitteln betäuben, sondern sich der Ursache widmen …

 

2) Die verspannten Unterschenkel

Manche von euch werden jetzt vielleicht sagen – bitte, was? – aber ja, so etwas gibt es. Durch das viele Sitzen am Schreibtisch kommt es zu Verspannung im Unterschenkelbereich. Wenn man jetzt generell so unsportlich ist wie ich, ist es zwar ein schöner Tipp, sich auf den Boden zu setzen und die Zehen händisch zu sich zu ziehen, doch wer kommt dort bitte hin?!
Als ich meinem Bruder mein Leid klagte – der Büroangstellter ist – wusste er sofort, wovon ich spreche. (Es hat überhaupt Vorteile mit Verwandten darüber zu sprechen, da sie oft ähnliche Beschwerden haben und man sich gegenseitig helfen kann.) Er hat mir eine einfache Übung gezeigt, die so viel besser ist, als mit Strumpfhosen oder Gummibändern an deinem eigenen Fuß zu zerren.

Man stelle sich auf eine Stufe. Anschließend schiebt man das zu dehnende Bein nach hinten, sodass es ausschließlich mit dem Fußballen auf der Kante steht. Kippe zurück, bis du die Dehnung bemerkst. Halte die Position 1-2 Minuten. Für mich fühlt es sich an, als würde etwas in meinem Schenkel, das zuerst verklebt war, sich langsam wieder lösen. Wenn ich anschließend die Zehen hinauf drehe, spüre ich keine Spannung mehr. Für mich ist das wie ein kleines Wunder!

Ich habe die Übung hier (Übung 3) noch einmal online gefunden, hier wird sie auch noch mit anderen Worten beschrieben 😉 Außerdem zeigt die Seite noch einige andere Tipps, um die Unterschenkel fit zu halten.

Von Jogging-online.de

Übungsaufbau: Für diese Übung benötigen Sie eine Matte oder eine ähnliche waagerechte Fläche, auf die Sie sich stellen können!

Strecken Sie ein Bein gerade nach hinten und setzen Sie den Fußballen auf den Mattenrand (respektive den Rand der von Ihnen gewählten Fläche) auf. Schieben Sie nun das gestreckte Bein mit der Ferse nach hinten und in Richtung Boden, bis Sie einen Dehnreiz wahrnehmen können. Wiederholen Sie die Übung auch mit dem anderen Bein.

Wirkung: Beweglichkeit der Wadenmuskulatur

Anmerkungen: Weichen Sie mit der Hüfte nicht seitlich aus und fallen Sie nicht ins Hohlkreuz.

 

3) Kreuzschmerzen – Ouch!

Für Kreuzschmerzen gibt es leider keine kleine Übung, die dauerhaft Erleichterung verspricht. Ich habe zwei Jahre lang Rücken-fit im örtlichen Fitnessstudio gemacht (und war mit 27 Jahren die mit Abstand jüngste TeilnehmerIn) – aber finde, dass das in der heutigen Zeit jeder einmal eine Zeit lang gemacht haben sollte. Die Basis hierbei bildet nicht nur eine starke Rumpf- und Rückenmuskulatur, sondern auch das richtige Stehen bzw. die richtige Haltung – Füße, Beckenkippung, Schultern. Ich kann es wirklich nur jedem empfehlen, der sich mit Kreuzschmerzen plagt, denn das bedeutet schon, dass der Rücken beleidigt ist.

Ich stamme aus einer Familie mit multiplen Bandscheibenvorfällen. Gott sei Dank bin ich  bis jetzt damit verschont geblieben. Was aber das Um und Auf ist:
Die richtige Sitzgelegenheit.

 

 

Maybe … not quite this.

 

 

Hier ist kein Sparen angesagt. Nimm keinen Küchensessel, wenn du zu Hause arbeitest. Besorge dir einen Tisch in der richtigen Höhe, genauso wie einen ergonomischen Computersessel – das Ergebnis ist 1000 zu 1, zumindest aus meiner Erfahrung heraus. Wer den gesamten Tag im Sessel verbringt, sollte auch den Ferrari unter den Sesseln fahren.

Natürlich hilft es manchmal, die Sitzgelegenheit zu wechseln. Es gibt Gymnasikbälle und Sesselauflagen, die dich dazu zwingen, Balance zu halten. Diese sollten aber nicht dauerhaft verwendet werden, da man aus Erfahrung nach einiger Zeit trotzdem in eine schleißige Haltung fällt.

Was Kreuzschmerzen vorbeugt, ist Bewegung. Falls du die Möglichkeit hast, kleine Pausen oder Spaziergänge zu machen, tu das. Einmal aus dem Sessel aufstehen, eine Runde im Büro drehen und den Geschirrspüler einräumen. Eine Runde um den Block drehen. Sitzen kannst du ohnehin den ganzen Tag. (Ja, ich rede hier jetzt groß. Ich muss mich auch dazu zwingen!)

Eine Ex-Kollegin von mir aus der Werbeagentur hat sich ihre „Rauchpausen“ ganz speziell geholt. Während Kollegen raus gegangen sind, um 5 Minuten bei einer Zigarette den Kopf frei zu kriegen, hat sie sich eine Yoga-Matte mitgenommen und dort ausgestreckt, hin und wieder ein paar Übungen gemacht. Das fand ich super – denn ein gesunder Körper ist ein gesunder Geist ist ein gesunder Mitarbeiter. Nicht umsonst bieten große Firmen immer häufiger eine eigene Fitness-Area an.

 

Meiner Erfahrung nach sind es oftmals die kleinen Sachen, die einem bereits helfen können. Ihr habt sicherlich eure eigenen Tipps und Tricks, wie ihr euren computergeplagten Körper auf Vordermann bringt. Wenn euch weiteres einfällt, postet es doch bei euch oder oder im Kommentar, und ich verlinke es dann. Wäre doch toll, wenn wir uns gegenseitig helfen und unsere Erfahrungen teilen können!

 

Alles Liebe,

eure Katharina